Die finanzielle „Unterwerfung“ der türkisen Bundespartei

Die Volkspartei hat hohe Schulden. Sie braucht Finanzspritzen von Bünden und Landesparteien.

(c) REUTERS (LEONHARD FOEGER)

Wien. Mit dem Wandel von Schwarz zu Türkis hat sich auch die Macht in der Volkspartei verschoben – weg von den Ländern und Bünden, hin zum Chef der Bundespartei. Sebastian Kurz hat bei der Übernahme freie Hand bei der Personalauswahl, bei den Koalitionsverhandlungen und der inhaltlichen Führung der Partei bekommen. Von einer „Generalvollmacht“ für Sebastian Kurz und einer „Unterwerfung der ÖVP“ wurde damals berichtet. Damit dürfte es aber nicht allzu weit her sein. Denn finanziell hat sich die Bundespartei und damit auch ihr Obmann in den vergangenen Jahren offenbar mehr in die Abhängigkeit von Bünden und Landesparteien begeben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.09.2019)

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