Andrea Haselwanter-Schneider: Liste Fritz gelingt der "Hattrick"

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Als "gelernte Oppositionelle" hat sich die Spitzenkandidatin der Liste Fritz, die Tiroler Landtagssabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider, selbst bezeichnet. Zu ihrer (Wahlkampf-)Mission wurde fortan, das politische Überleben der Liste Fritz zu sichern und zum dritten Mal nach der Listengründung in den Landtag einzuziehen.

Ein Ziel, das die 49-Jährige sich erfolgreich gesetzt hatte: 5,5 Prozent  gab es für die Liste Fritz am Sonntag.

APA/ROBERT PARIGGER
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Von den einstigen Hochzeiten, als die Liste Fritz bei ihrem ersten Antreten 2008 unter Listengründer und ehemaligen AK-Präsidenten Fritz Dinkhauser 18,35 Prozent einfuhr, bleibt man damit freilich entfernt.

Schon 2013 erreichte die Partei nur noch 5,61 Prozent bei der Wahl - und damit zwei Abgeordneten im Landtag.

APA/EXPA/JAKOB GRUBER
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War Haselwanter-Schneider bei der Wahl 2013 noch ausgezogen, um eine ÖVP-Regierung zu verhindern, verschrieb sie sich im Wahlkampf 2018 ganz der Oppositionsrolle und bezeichnete die Liste Fritz als "die Kontrollpartei" im Tiroler Landtag. Ziel sei es, für "die kleinen Leuten" zu kämpfen, gab sie mehrfach als Parole aus.

APA/EXPA/JAKOB GRUBER
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Die Diplom-Krankenschwester und promovierte Pädagogin ist 2008 für die Liste Fritz in den Landtag eingezogen. Im Dezember 2012 wurde sie nach dem plötzlichen Tod des damaligen Klubobmannes Bernhard Ernst Klubobfrau. Nachdem Listengründer Fritz Dinkhauser im Jänner 2013 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug an der Parteispitze bekannt gegeben hatte, wurde die 49-Jährige zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2013 gekürt.

APA/EXPA/JAKOB GRUBER
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Andrea Haselwanter-Schneider wurde am 20. April 1968 in Innsbruck geboren und ist im Wipptal aufgewachsen. Sie ist Mutter zweier Söhne und lebt in Oberperfuss.

APA/EXPA/JAKOB GRUBER