Stasi-Modeschau: So komisch tarnten sich die Spitzel

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Stasi-Mitarbeiter werfen sich in Schale, posieren vor der Kamera – und das alles für den Spionage-Zweck: Es ist ein wahrer Schatz, den Fotograf Simon Menner zufällig in den Archiven des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit ausgegraben hat; Bilder einer „Stasi-Modeschau“, die Spitzel-Anwärter im Verkleiden schulen sollen. Im Rückspiegel wirken die Kostüme aber eher wenig unauffällig. Dafür umso komischer.
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War dieser Traum in Rot für Spionage-Einsätze in Österreich gedacht? Zumindest erinnert der Kleidungsstil ein wenig an Ing. Breitfuß aus der Satire-Serie MA 2412.
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Die flauschige Stasi-Winterkollektion. Ob die Kombination aus Sonnenbrille und Pelzmantel wirklich zum Tarnen und Täuschen geeignet war, sei einmal dahingestellt.
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Selbsterklärend: Der Spitzel in der Uniform.
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Die Hollywood-Variante: Dieses Kostüm schreit im Rückblick nach Agent.(c) Reuters (HO)
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Variante fünf: Lässig mit Hosenträgern und leicht dümmlich-irrem Gesichtsausdruck.(c) Reuters (HO)
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Bieder und richtig westlich posiert dieser KGB-Beamte. Täuschen will er auch mit einer Fototasche des japanischen Elektronikkonzerns JVC.
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Shorts, Hosenträger, Sandalen und die obligatorische Sonnenbrille: Dieser KGB-Spitzel versucht sich offenbar als lässiger Tourist zu tarnen.

So komisch die Kostüme auch waren, so grausam waren die Methoden der DDR und ihrer Spitzel.

Die Ausstellung "Bilder aus dem geheimen Stasi-Archiv" ist noch bis 20. August bei Morgen Contemporary in Berlin zu sehen.(c) Reuters (HO)
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