Was ist überhaupt ein Burn-out?

Soll ein Burn-out als Berufskrankheit anerkannt werden? Darüber diskutiert die Öffentlichkeit in der Schweiz.

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In der Schweiz ist die Diskussion über die Anerkennung von Burn-out als Berufskrankheit abermals aufgebrandet. Dabei entstünden finanzielle Vorteile für den Arbeitnehmer. Die Arbeitgeber argumentieren gegen die Anerkennung, da sie mehr Kosten für die Betroffenen übernehmen müssten. Momentan steht eine entsprechende Änderung in Österreich nicht auf der Agenda der Regierungsparteien.

Was ist überhaupt ein Burn-out?

Schon bei der Begriffsbestimmung von Burn-out wird es schwierig, weil das Krankheitsbild nicht klar definiert ist. Der Verlauf wird in mehrere Phasen unterteilt. Während der Betroffene anfangs sehr enthusiastisch, idealistisch und mit großen Erwartungen in die Arbeit startet und freiwillig Überstunden leistet, folgen darauf Ernüchterung, Erschöpfung und Müdigkeit.

Die Lust an der Arbeit vergeht immer mehr, der Betroffene meidet Kollegen und wird leichter reizbar. Das gipfelt in Selbstmitleid, depressiven Zuständen und Energielosigkeit. Die eigenen Bedürfnisse werden vernachlässigt und der Betroffene kann nicht mehr zwischen Wichtigem und Unwichtigem unterscheiden. Am Ende steht der Zusammenbruch.

 

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