Bewerbung: So nutzen Sie Social Media zu Ihren Gunsten

Dass unsere Daten in Sozialen Netzwerken alles andere als sicher sind, hat nicht zuletzt der Datenskandal rund um Facebook gezeigt. Auf Social Media während des Bewerbungsprozesses daher verzichten? Falsch gedacht!

Gefahren von Social Media bei einer Bewerbung
Gefahren von Social Media bei einer Bewerbung
(c) Pexels

Lassen Sie Ihre digitalen Spuren nicht gegen, sondern für sich sprechen. Dass Personaler die Social Media-Auftritte ihrer Bewerber durchforsten, ist nichts Neues. Selten macht man sich allerdings, sobald die Bewerbungsunterlagen einmal abgeschickt sind, Gedanken um das eigene Facebook-Profil. Seien Sie den anderen im Rennen um den Traumjob einen Schritt voraus und nutzen Sie das Web zu Ihren Gunsten.

Der Guide zum Bewerbungs-freundlichen Social Media-Auftritt

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Profil in sozialen Netzwerken seriös wirkt. Bedenken Sie, dass es den erster Eindruck über Sie vermittelt. Verzichten Sie auf peinliche Fotos oder zu viel private Information.
  • Stellen Sie sicher, dass private Profile für die Öffentlichkeit gesperrt und nur für ausgewählte Personenkreise sichtbar sind. Unterteilen Sie Ihre Kontakte in einzelne Gruppen, so können Sie steuern, wer Zugriff auf welche Informationen hat. Private und öffentliche Inhalte müssen Sie unbedingt trennen! Verzichten Sie dennoch auf peinliche Partyfotos oder unbedachte Postings. Solche können Sie im Bewerbungsprozess unmittelbar disqualifizieren.
  • Um herauszufinden, was das Internet über Sie verrät, testen Sie selbst, was Sie finden, wenn Sie Ihren Namen in eine Suchmaschine eingeben – Sie werden überrascht sein, womit Sie im "verewigt“ sind! Das Internet vergisst nichts und jeder User hinterlassen Spuren. Ihr Name taucht wahrscheinlich im Zusammenhang mit Dingen auf, die Sie schon längst vergessen hatten.
    Wenn Sie von Facebook eine Übersicht über Ihre gesammelten Daten anfordern, sehen Sie außerdem detailliert, was Sie bisher auf Ihrem Profil gepostet - wenn auch schon gelöscht - haben.
  • Wichtig ist, dass man die „richtigen“ Informationen über Sie findet (wie soziales Engagement oder Hobbys) – sie können Ihnen auch Pluspunkte verschaffen und Sie sympathisch machen. Solche Informationen verraten etwas über Ihre Persönlichkeit und machen Sie interessant. Es geht also darum, die Information so gut wie möglich zu filtern, denn die richtigen Informationen können Sie in ein positives Licht rücken.

Gefunden werden anstatt suchen

Soziale Netzwerke können auch nützlich sein bei der Jobsuche – Sie müssen sie nur richtig einsetzen. Netzwerke wie Xing oder LinkedIn dienen der beruflichen Kontaktaufnahme. Dort können Sie Ihren Lebenslauf und ihr berufliches Profil hochladen. Immer mehr Recruiter suchen in diesen Netzwerken nach geeigneten Kandidaten und sprechen diese von sich aus an. Stellen Sie sicher, dass Ihr Profil vollständig und stets aktuell ist. Eine ordentliche Struktur und der rote Faden sind auch hier wichtig.

Das Netzwerkprofil muss natürlich mit Ihren Bewerbungsunterlagen übereinstimmen – achten Sie darauf, dass keine Widersprüche zu finden sind. Alles zusammen muss ein stimmiges Bild ergeben.

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