Empfehlungsschreiben: Der Schlüssel zum Erfolg

Empfehlunsschreiben können Ihnen bei einer Bewerbung sehr nützlich sein. Objektivität und Seriosität spielen dabei eine wichtige Rolle. Überlegen Sie sich daher gut, wen Sie als Referenzgeber auswählen!

Bewerbung: Empfehlungsschreiben als Türöffner
Bewerbung: Empfehlungsschreiben als Türöffner
Ein gutes Empfehlungsschreiben kann Ihnen viele Türen öffnen. Wählen Sie Ihre Referenzgeber weise. – pexels

Insbesondere für Quereinsteiger und Berufsanfänger können Empfehlungsschreiben bei einer Bewerbung sehr hilfreich sein. Wenn es Ihnen an Erfahrung oder entsprechenden Zeugnissen fehlt, können Empfehlungsschreiben Ihre Qualifikationen bestätigen und Ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen hervorheben.

Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihrer Bewerbung ein Empfehlungsschreiben beizulegen, beachten Sie  folgenden Punkte:

  • "Ein Lob ist nur so viel wert wie der Mensch, der es ausspricht"!*: Überlegen Sie sich gut, wen Sie als Referenzgeber auswählen! Ihr Empfehlungsschreiben sollte von einer neutralen Person verfasst werden. Sie sollte Ihre Qualifikationen ausreichend gut kennen, zum Beispiel frühere Arbeitgeber oder Lehrende auf der Universität. Wichtig ist, dass sich diese Person objektiv zu Ihren Arbeitsweisen und Ihren Fähigkeiten äußern kann und kein allzu nahes persönliches Verhältnis zwischen Ihnen besteht (keine Familie oder Freunde!). Dennoch sollte aber die persönliche Werschätzung deutlich zu erkennen sein.
  • Die Reputation der Referenzgeber ist wichtig, sie sollten einen seriösen Ruf haben und eine gewisse Bekanntheit auf ihrem jeweiligen Gebiet.

  • Das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Referenzgeber sollte erklärt werden.

  • Formale Vorgaben gibt es für ein Empfehlungsschreiben nicht. Wichtig ist, dass es Ihre Person und Ihre Kompetenzen ausreichend beschreibt, es genügt, wenn drei positive Eigenschaften hervorgehoben werden. Denn übertrieben viel Lob kann schnell einmal unglaubwürdig wirken.

  • Prinzipiell wird ein Empfehlungsschreiben in der Ich-Form verfasst, zum Beispiel "Ich habe Frau/Herrn ... als ... Person kennengelernt".

  • Das Empfehlunsschreiben sollte keine allgemeinen Aussagen enthalten, sondern konkret auf Ihre Fähigkeiten und Ihre Person eingehen.
  • Sie können Referenzschreiben direkt der Bewerbung beilegen oder im Lebenslauf potenzielle Referenzgeber mit Kontaktdaten und Erreichbarkeit auflisten. Vergessen Sie jedoch nicht darauf, die Personen, die Sie angeben, auch darüber zu informieren!


*Miguel de Cervantes-Saavedra (1547 - 1616): spanischer Schriftsteller und Staatsdiener, zeitweilig algerischer Sklave.

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Empfehlungsschreiben: Der Schlüssel zum Erfolg

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.