Die Geheimsprache der Recruiter

Was Personalberater und andere Gesprächspartner mit Standardfloskeln wirklich vermitteln.

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Die Geheimsprache der Recruiter

Im Zuge der Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen kommen oft Einwände auf Sie zu. Dirk Kreuter und Christopher Funk erklären in ihrem Buch "Verkaufen statt Bewerben", was tatsächlich damit gemeint ist:

„Ich habe keine Zeit.“
Stimmt so nicht. Für jeden Menschen, auch Personalberater und schwer beschäftigte Manager, hat der Tag 24 Stunden. Präzise formuliert: Ihr Anliegen ist Ihrem Gesprächspartner nicht wichtig genug, deswegen will er sich die Zeit nicht nehmen.

„Kein Interesse.“

Auch das ist schwer zu glauben. Immerhin kennt Sie Ihr Gesprächspartner noch gar nicht richtig. Vielmehr ist hier gemeint: „Momentan hat ein anderes Thema Priorität.“ Oder: „Das geht mich ohnehin nichts an.“ Je nachdem – Sie müssen es herausfinden!

„Wir stellen momentan niemanden ein.“

Läuft wohl nicht so gut für das Unternehmen – Sparkurs ist angesagt. Aber das soll nicht Ihr Problem sein, der Zustand dauert ja nicht ewig an.

„Wir haben gerade eingestellt.“
Ihr Gegenüber vergisst: Nur, weil man gerade den scheinbar perfekten Kandidaten gefunden hat und alles gut läuft, so muss auch dieser Zustand nicht von Dauer sein. Der neue Mitarbeiter kann sich in der Probezeit schnell zum Problemfall entwickeln – dann sind Sie gefragt. Außerdem: Spontane Kündigungen von Mitarbeiterseite passieren öfter, als Ihr Gegenüber erwartet.

„Sie sind schon der Zehnte, der anruft.“
Die Zahl mag stimmen, oder auch nicht. Fest steht: Ihr Gesprächspartner ist mit den vorherigen Telefonaten überhaupt nicht zufrieden. Aber jetzt sind ja Sie in der Leitung, also machen Sie es besser!

Zum Buch

Dirk Kreuter, Christopher Funk: Verkaufen statt Bewerben. Der direkte Weg zum Traumjob. Linde Verlag.


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