Ich bin dann mal weg... Skandinavien

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zur Bewerbung in Österreich.

Skandinavische Flaggen
Schließen
Skandinavische Flaggen
Skandinavische Flaggen

Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht’s in Skandinavien
Allgemein gilt in den skandinavischen Ländern: Englisch ist sehr verbreitet, trotzdem ist eine Bewerbung in der jeweiligen Landessprache gern gesehen. Gerade bei Großunternehmen ist sie aber kein Muss. Ist die Stellenanzeige auf Englisch erschienen, ist eine englische Bewerbung keinesfalls ein Nachteil.

Geben Sie unbedingt Ihr Niveau an, wenn Sie die Landessprache sprechen. Der gemeinsame europäische Referenzrahmen bietet sich an.

Dänemark
Das Bewerbungsschreiben sollte maximal zwei Seiten lang sein. Es gibt zwei Besonderheiten zu beachten: Vergessen Sie nicht auf Referenzen, sie spielen eine große Rolle. Außerdem ist es  nicht üblich, den aktuellen Arbeitgeber zu nennen. Auf außerberufliches Engagement wird hingegen großer Wert gelegt. Auch Hobbies anzugeben ist durchaus üblich. Natürlich nur wenn sie von Relevanz für den Job sind.

Datum und Unterschrift sind am Lebenslauf nicht üblich.

Schweden
Ein kurzes, einseitiges Bewerbungsschreiben ist empfehlenswert.

Der schwedische Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen. Ein Bewerbungsfoto ist nicht unbedingt erforderlich.  Datum und Unterschrift sind im Lebenslauf auf Schwedisch ebenfalls nicht Usus. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist es hier wie in Österreich jedoch erwünscht, die Kopien von Zeugnissen der Bewerbung für Schweden beizufügen. Sollten Sie Referenzen oder Kontakte nach Schweden haben, erwähnen Sie diese.

Norwegen
Das Bewerbungsschreiben sollte maschinengeschrieben und maximal eine Seite lang sein. Es sollte handschriftlich unterfertigt werden.

Halten Sie Ihren Lebenslauf für die Bewerbung in Norwegen kurz und präzise. Die tabellarische Form wird bevorzugt. Ganz nach oben gehört dabei der aktuelle beziehungsweise der zuletzt beendete Job. Es ist üblich, Referenzen eines gegenwärtigen oder früheren Arbeitsplatzes anzugeben.  Sie werden gerne gesehen. Zeugnisse und Diplome werden üblicherweise nicht beigelegt, sondern auf Nachfrage zugesendet.

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Lesen Sie mehr zum Thema
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Ich bin dann mal weg... Skandinavien

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.