Ich bin dann mal weg... Peru

Länderspezifische Unterschiede und Gebräuche bereiten vielen Kopfschmerzen, die im Ausland arbeiten wollen. Die wichtigsten formalen Unterschiede zu einer Bewerbung in Österreich.

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Der Auslandsguide zeigt, worauf Sie im europäischen und im fernen Ausland besonders achten müssen.

So geht's in Peru
Grundsätzlich gilt für Peru gerade ein erhöhtes Sicherheitsrisiko, da die Kriminalität sehr hoch ist und es vor allem in den touristischen Städten immer wieder zu sozialen Aufständen und Demonstrationen kommt. Das österreichische Außenamt rät, wenig Bargeld bei sich zu tragen, heikle Dokumente wie Pass und Ausweise im Hotel Safe aufzubewahren und lediglich deren Kopie mit sich zu tragen.

Aktuell wird in Lima protestiert. Zahlreiche Jugendliche gehen auf die Straße, um für Arbeits- und Sozialrechte zu kämpfen, die ihnen durch ein neues Gesetz vorenthalten werden.

Wer dennoch in Peru arbeiten will, sollte folgendes beachten:

Arbeiten in Peru
Um in Peru arbeiten zu können benötigt man ein Arbeitsvisum. Es empfiehlt sich, bereits vom Heimatland aus einen passenden Job zu suchen, denn dann kann der Arbeitgeber bei der Aufenthaltsgenehmigung "nachhelfen".

Bewerbungsunterlagen und das Motivationsschreiben sollten auf Spanisch verfasst sein.

Ein telefonischer Erstkontakt ist hilfreich, da E-Mails wenig Beachtung geschenkt wird. Also zuerst anrufen, dann den CV mailen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, in Peru zu arbeiten. Wer freiwillig unbezahlt Gutes tun möchte, ist dort perfekt aufgehoben. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsorganisationen vor Ort, die sich über Unterstützung freuen. Wer auch was verdienen möchte, ist in diesem Bereich fehl am Platz. Für sie bietet sich die Hauptstadt Lima an, in der sich internationale Unternehmen aller Branchen finden.

Jobs lassen sich, ähnlich wie bei uns, über Online-Plattformen, Jobportale oder klassische über Zeitungsannoncen finden.

Wichtig ist der Abschluss einer Zusatzversicherung. Österreich hat kein Sozialversicherungsabkommen mit Peru.

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