Bewerbungstipps: Bewerbungsfragen, mit denen Sie rechnen müssen

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Das eigene Ich als Work in Progress
Entwickelte Führungskräfte, sagt Bestsellerautorin Svenja Hofert in ihrem neuen Buch „Das agile Mindset“, erkenne man daran, dass sie sich selbst als Work in Progress begreifen. Nichts ist schwarz oder weiß, alles verändert sich, wird um eigene Erkenntnisse bereichert oder in neuen Visionen weitergesponnen. Und das hört man dann auch ihren Antworten auf Bewerbungsfragen an.

(c) Pixabay
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„Ein Mann/eine Frau ist…“
Gibt man unentwickelten Führungskräften einen Satzanfang vor („Ein Mann/eine Frau ist….“), vervollständigen sie ihn einfach. Entwickelte bringen eigene Gedanken ein und spinnen ihn weiter.

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„Was ist Autorität für Sie?“
Immer geht es eher um die Struktur der Antwort als um den Inhalt.

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„Was ist für Sie Verantwortung?“
Gehört in dieselbe Kategorie. Es hilft, sich vorab Gedanken zu machen.

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„Wie treffen Sie Entscheidungen?“
Jetzt bloß nicht „aus dem Bauch heraus“ sagen. Reflektierte Menschen sammeln erst Informationen, bewerten sie und entscheiden erst dann.

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„Schildern Sie einen Konflikt, der Sie bewegt hat.“
Ein konventioneller Bewerber beschreibt einen Konflikt, ein postkonventioneller schwingt sich auf die Metaebene, analysiert und hebt – ganz wichtig – seine Lessons Learned hervor.

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„Schildern Sie eine Situation, in der Sie kritisiert wurden.“
Wie zuvor. Der Recruiter hakt etwa nach mit „Was hat das bei Ihnen ausgelöst?“ oder „Wie haben Sie sich verhalten?“ Was Sie daraus gelernt haben, muss von Ihnen kommen.

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„Wie geben Sie Feedback?“
Konventionelle Bewerber bewerten Ihr Gegenüber und verteilen Kritik. Postkonventionelle coachen das Gegenüber mit Fragen zur Erkenntnis.

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Wann geben Sie Feedback?“
Nicht geschimpft ist schon gelobt: Von dieser Attitüde sind entwickelte Führungskräfte meilenweit entfernt. Recruiter bewerten den laufenden Austausch einer Führungskraft mit ihren Leuten positiv.

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„Und wie gehen Sie mit Feedback um, das Sie selbst bekommen?“
Wer austeilt, muss auch einstecken. Reife Persönlichkeiten bekennen sich zur ständigen Weiterentwicklung. Sie nehmen selbst negatives Feedback dankend an.

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„Wann haben Sie sich zuletzt selbst hinterfragt?“
Jetzt geht es um die Selbstreflexion. Zusatzfrage: „Und was hat das bei Ihnen ausgelöst?“

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„Von welchen Grundannahmen des Lebens gehen Sie aus?“
Aha, hier werden Moral und Werte abgeklopft. Zusatzfrage: „Woher wissen Sie, dass Ihre richtig sind?“

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„Wie würden Sie das Zusammenleben der Menschen neu ordnen?“
Überraschungseffekt. Mit solchen Fragen rechnet niemand. Wir empfehlen dringend, sich bei verantwortungsvollen Positionen regelmäßig seine Werte bewusst zu machen.

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„Was ist für Sie Wahrheit?“
Jetzt sind wir in der Philosophie angelangt. Unschwer ist die nächste Frage zu erraten, die Königin aller Fragen:

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„Was ist für Sie der Sinn des Lebens?“
Wir wünschen Ihnen große Erkenntnisse!

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