Bewerbungstipp

Bewerbungstipp: Unterdrücken Sie Ihre Nervosität nicht

Es ist völlig normal, bei einem Jobinterview nervös zu sein. Stehen Sie zu Ihrem Lampenfieber.

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Die Hände werden schwitzig, das Herz schlägt schneller: Nervosität im Bewerbungsgespräch ist ganz natürlich. Verstecken Sie sie nicht. Personaler bewerten eine emotionslose Wachsmaske laut Karrierebibel sogar negativ, da sie auf Gefühlsunterdrückung hinweist.

Die Selbstbeherrschung kostet Energie und Konzentration. Die Psychologin Jane Richards von der Universität Texas hat untersucht, wie sich das auf Gespräche auswirkt. Das Ergebnis: Menschen, die ihre Emotionen unterdrücken, gehen schlechter auf ihren Gesprächspartner ein und reagieren verzögert. Das Erinnerungsvermögen leidet: Gefühlsunterdrücker können sich nur an wenige Details aus dem Gespräch erinnern. Auch Schlagfertigkeit bleibt auf der Strecke.

Machen Sie sich keinen Kopf, wenn Sie ins Stottern geraten oder den roten Faden verlieren. Das ist menschlich. Gestehen Sie den Fauxpas ein und schwächen Sie Ihn mit etwas Charme ab: „Wie Sie sehen, möchte ich den Job so sehr, dass es nicht die richtigen Worte dafür gibt.“

 

 

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