1.000 Gäste bei der Entrepreneurship Avenue

Zum fünften Mal fand die studentische Event-Reihe „Entrepreneurship Avenue“ statt und beging mit internationalen Top-Speakern, spannenden Projekt-Präsentationen, Workshops ihr großes Abschluss-Event.

RuizCruz

„Mehr als 1.000 Teilnehmer aus mehr als 40 Nationen, internationale Top-Speaker und beeindruckende Start-up Pitches machten die Entrepreneurship Avenue Conference 2018 – die 35 Studierende organisierten – wieder zu einem eindrucksvollen Ereignis in der universitären Entrepreneurship-Landschaft“, freut sich Rudolf Dömötör, Direktor des WU Gründungszentrums und einer der Mitbegründer der Eventreihe.

Aufgeben? Nein, auch Scheitern gibt Power!

Nach einer Begrüßung der Gäste durch WU-Vizerektor Harald Badinger erzählte der neue US-Botschafter in Wien, Trevor Traina, aus seinem spannenden Leben als Entrepreneur, das er gemeinsam mit Freunden nach seinem Studium im Kinderzimmer seiner Geschwister begann. Kate Brodock von Women 2.0 machte in ihrer Keynote „Work, Play, Love“ vor allem auch Frauen Mut, an ihre Ideen zu glauben. Und Jerry Talton von Slack sieht das wichtigste für Entrepreneure darin, auch dann nicht aufzugeben, wenn es gerade schwierig ist. Scheitern gibt Power und diejenigen, die durchhalten, werden letztendlich erfolgreich sein.

Entrepreneurship Avenue 2018: Start-up

Neben den zahlreichen Keynotes, Workshops, einer Startup-Messe und Job Chats, stellte der „Avenue Pitch Award“ ein besonderes Highlight dar, bei dem neun studentische Start-up Teams ihre Ideen einer hochkarätig besetzten Jury präsentierten.

Seit Anfang April fanden an mehreren Wiener Universitäten die Entrepreneurship Avenue Workshops statt, in deren Rahmen sich 50 meist interdisziplinäre Gründungsteams gebildet hatten. Die neun besten studentischen Start-up Teams konnten ihre Ideen bei der Konferenz einer hochkarätig besetzten Jury präsentierten Aus dem Finale des Pitch Award 2018 gingen folgende Gewinner hervor:

  1. Platz:Benu. Das Team möchte die Bestattungsbranche digitalisieren und revolutionieren, indem Bestattungen online geplant, beauftragt und organisiert werden können.
  2. Platz: Valvino. Das Team aus Graz arbeitet an einem umfassenden Daten-Netzwerk, durch dessen Einsatz das Risiko von Frostschäden verringert werden soll.

Sieger im Crowdvoting

Das Publikum kürte schließlich noch per Crowdvoting das Team „Hodge Sensors“ zum Sieger. Durch einen Acrylamid-Biosensor will das Team aus BOKU-, TU- und WU-Studierenden einfach, schnell und kostengünstig feststellen können, wieviel krebserregendes Acrylamid in Nahrungsmitteln enthalten ist.

Abseits der Hauptbühne gab es noch mehrere Nebenschauplätze wie die Start-up Fair, verschiedene Workshops und Netzwerkgelegenheiten bei Food und Drinks.

„Die Organisation dieser Eventreihe war für uns alle eine ganz besondere und intensive Erfahrung“, zeigten sich die vier Hauptorganisatoren im 35-köpfigen studentischen Organisationsteam Berna Epik, Christoph Ranftl, Elisabeth Steiner und Barbara Stockinger begeistert. „Wir konnten dabei nicht nur anderen die Möglichkeit bieten, tief in die Entrepreneurship-Welt einzutauchen, sondern diese Erfahrungen – neben vielen anderen –  auch selbst machen.“

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