„Start-up-Steckbrief“: Beyondarts will mit einer App über Kunst hinaus

Jeden Mittwoch stellen die Initiative i2b und „Die Presse“ ein junges heimisches Unternehmen vor. Zum Lust bekommen, Mut machen und Lernen von denen, die sich getraut haben.

Beyondarts will mit einer App über Kunst hinaus
Beyondarts will mit einer App über Kunst hinaus
Beyondarts will mit einer App über Kunst hinaus

Die Idee
Beyondarts entwickelt Apps für den Kunst- und Kulturbereich. Museumsbesucher können so den Multimedia-Guide auf Smartphone oder Tablet downloaden. 

Was ist neu daran
Der User lädt sich einen Museumsguide auf das eigene Gerät. Danach ist er offline unterwegs, es fallen also keine Internetkosten an. Nach dem Museumsbesuch kann man sich die Informationen wie einen Katalog am Smartphone mit nach Hause nehmen. Jede „Führung“ beschreibt etwa zehn ausgewählte Exponate, denn: „Für mehr bleibt dem durchschnittlichen Touristen meist keine Zeit“, sagt Projektmanager Dieter Kschwendt-Michel. „Multimedia“ wird wörtlich genommen: Texte, Audiofiles und Bilder beschreiben die Ausstellungsstücke. Was einem gefällt, kann man über die App auch auf Social-Media-Seiten posten und sharen. 

Auch für die Museen ist die App eine Neuerung: Hauseigene Geräte, wie sie meist benutzt werden, kosten viel in der Anschaffung und Wartung. Die App kommt da günstiger. Das Museum stellt den W-LAN-Bereich zur Verfügung, der Besucher benützt dann sein eigenes Smartphone. Beyondarts will aber nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung für bestehende Systeme gesehen werden.

Im Moment sind die Apps gratis, bald sollen sie 2,69 Euro pro Guide kosten. 

Was die Gründer heute anders machen würden
Bei der Entwicklung des Prototyps, der bisher größten Hürde, hat das Team einen „sportlichen Zeitplan“ veranschlagt, wie Kschwendt-Michel sagt. Nach zwei Jahren Entwicklungsphase wurde der Endspurt vor dem Launch im Jänner stressig. Man habe sich zu viel Druck gemacht. Heute würden die Beyondarts-Entwickler es langsamer angehen.

Die Beyondarts-Gründer als Gewinner der Kategorie Technologie beim i2b Businessplan Wettbewerb 2013. vl.: Dieter Kschwendt-Michel (Head of Content, PR and Social Media), Gerhard Sindelar (Founder and CEO), Patrick Brüst (Head of Marketing and Sales), Bruno Kristo (Head of Frontend/Backend, App-Programmierung). Nicht im Bild: Hermann Himmelbauer (CTO )
Die Beyondarts-Gründer als Gewinner der Kategorie Technologie beim i2b Businessplan Wettbewerb 2013. vl.: Dieter Kschwendt-Michel (Head of Content, PR and Social Media), Gerhard Sindelar (Founder and CEO), Patrick Brüst (Head of Marketing and Sales), Bruno Kristo (Head of Frontend/Backend, App-Programmierung). Nicht im Bild: Hermann Himmelbauer (CTO )
Die Beyondarts-Gründer als Gewinner der Kategorie Technologie beim i2b Businessplan Wettbewerb 2013. vl.: Dieter Kschwendt-Michel (Head of Content, PR and Social Media), Gerhard Sindelar (Founder and CEO), Patrick Brüst (Head of Marketing and Sales), Bruno Kristo (Head of Frontend/Backend, App-Programmierung). Nicht im Bild: Hermann Himmelbauer (CTO ) –

Die Beyondarts-Gründer als Gewinner der Kategorie Technologie beim i2b Businessplan Wettbewerb 2013. vl.: Dieter Kschwendt-Michel (Head of Content, PR and Social Media), Gerhard Sindelar (Founder and CEO), Patrick Brüst (Head of Marketing and Sales), Bruno Kristo (Head of Frontend/Backend, App-Programmierung). Nicht im Bild: Hermann Himmelbauer (CTO )

Das nächste Ziel
Bis Jahresende sollen drei weitere Guides herausgebracht werden. Die Technik wird verändert, sodass Inhalte einfacher ausgetauscht werden. Das ist vor allem für Museen mit Wechselausstellungen praktischer. Außerdem wird es in Zukunft nur noch eine Beyondarts-App geben. Die Museumsguides können dann innerhalb der App einzeln gekauft werden.

Kontakt
beyondarts GmbH
Untere Öden 32, 3400 Klosterneuburg
E-Mail: kschwendt-michel@beyondarts.at, Projektmanager
Tel.: 0699/12171747
www.beyondarts.at

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