„Start-up-Steckbrief“: Marrying steckt Paaren Ringe an

Jeden Mittwoch stellen die Initiative i2b und „Die Presse“ ein junges heimisches Unternehmen vor. Zum Lust bekommen, Mut machen und Lernen von denen, die sich getraut haben.

„Start-up-Steckbrief“: Marrying steckt Paaren Ringe an
„Start-up-Steckbrief“: Marrying steckt Paaren Ringe an
„Start-up-Steckbrief“: Marrying steckt Paaren Ringe an – (c) www.freynoi.com

Die Idee
Das Start-up ist ein Ableger von Marrying, einem deutschen Anbieter für Trau- und Verlobungsringe. In Deutschland gibt es bereits zehn Geschäfte. Der gebürtige Hamburger Norbert Jaborsky hat das Konzept als Franchise-Partner nach Österreich gebracht.

Was ist neu daran
Wer seine Eheringe bei Marrying kauft, bekommt nicht – wie üblich – Prozente. Es gibt stattdessen Gutscheine für verschiedene Events und Aktivitäten in Wien. Nach dem Kauf kann man entweder aus mehreren bunten Umschlägen ein Geschenk ziehen oder sich einen der Gutscheine aussuchen. Eine Fahrt mit dem Twin-City-Liner nach Bratislava, ein Brunch im Kunsthistorischen Museum oder ein Frühstück im Palmenhaus – jeder Kunde bekommt zum Kauf ein Erlebnis dazu.

Für Paare, die nicht aus Wien kommen, gibt es auch ein Hotelpaket: Wer ein Paar Ringe ab 1300 Euro kauft, wird für eine Nacht (zeitgleich zum Kauf) im Parkhotel Schönbrunn einquartiert.

Was der Gründer heute anders machen würde
Jaborsky wollte ursprünglich ohne Rücksprache mit dem deutschen Franchise-Geber ein Geschäft im dritten Bezirk in Wien anmieten. Ohne Standortanalyse oder sonstige Vorbereitung wollte er zuschlagen. „Ich hatte so etwas vorher noch nie gemacht. Einfach so ganz alleine ein Lokal auszusuchen war sehr blauäugig“, sagt er. Kurz vor Vertragsabschluss teilte ihm der Partner mit, dass er mit dem Standort nicht zufrieden sei. Jaborsky hatte aber Glück: Er konnte „in letzter Sekunde“aussteigen und ein Lokal im ersten Bezirk finden. Gegenüber liegt ein Brautmodengeschäft, die Konkurrenz ist in der Nähe (damit hat er sie im Blick) und dem deutschen Partner ist dieser Standort auch recht. „Ich würde das heute nicht mehr im Alleingang machen“, sagt Jaborsky.

Das nächste Ziel
Das Geschäft in Wien etablieren. Den Namen Marrying kenne hier fast keiner, was auch zu Missverständnissen führe: Seit der Eröffnung am 2. August waren schon einige Leute bei Jaborsky im Laden und fragten, ob man hier denn spontan heiraten könne. Mit Ständen auf Hochzeitsmessen und Gewinnspielen will er den Namen und sein Business bekannt machen.

Kontakt
Marrying Wien
Schwarzenbergstraße 4, 1010 Wien
E-Mail: wien@marrying.at
Tel.: +43 (0)19346606  
www.marrying.de/wien

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