„Start-up-Steckbrief“: Lingohub spricht viele Sprachen

Jeden Mittwoch stellen die Initiative i2b und „Die Presse“ ein junges heimisches Unternehmen vor. Zum Lust bekommen, Mut machen und Lernen von denen, die sich getraut haben.

„Start-up-Steckbrief“: Lingohub spricht viele Sprachen
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Die Idee
Lingohub bietet eine einfache Übersetzung von digitalen Produkten in Fremdsprachen „von Menschenhand in hoher Qualität – aber quasi auf Knopfdruck“. Im Moment ist das Unternehmen auf Software wie Apps und Websites spezialisiert. Mit einer neuen Plattform soll das Angebot ausgeweitet werden und bis hin zu E-Books und Wohnungsanzeigen reichen. Im Angebot sind 20 Sprachen, die Kunden reichen von Einzelunternehmen bis hin zu Projekten, an denen über 100 Übersetzer arbeiten.

Was ist neu daran
Nach dem Slogan „Be Global, Go Local“ wollen die Gründer Helmut Juskewycz (im Bild links) und Markus Merzinger (rechts) Softwareentwickler dabei unterstützen, ihre Produkte an lokale Märkte anzupassen. Mit der Plattform soll die Übersetzung von Apps und Software direkt in den Entwicklungsprozess eingegliedert werden. Entwickler und Übersetzer treffen auf einem Marktplatz zusammen und werden gemeinsam betreut.

Die Übersetzer können sich bei Lingohub nach einem Abo-System in ein „Online-Büro“ einmieten. Die neue Plattform LingoIO bietet ihnen Übersetzungshilfen wie einen Editor, Glossare, aber auch organisatorische Unterstützung für Abrechnung und Kundenmanagement.

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Was die Gründer heute anders machen würden
Bald nach der Gründung hat sich gezeigt, dass für unterschiedliche Kundentypen auch unterschiedliche Produkte nötig sind. Lingohub ist auf Softwareübersetzung spezialisiert, mit LingoIO richten sich die Gründer direkt an die Übersetzer. Aus Kundenfeedbacks haben sie eine Liste an Features erarbeitet, die auf die Bedürfnisse von Übersetzern zugeschnitten sind. Diese Anforderungen fließen nun in die Entwicklung der neuen Plattform ein.

Das nächste Ziel
Im November startet eine eingeschränkte Testversion des neuen Tools, ab Anfang nächsten Jahres wird die Plattform öffentlich verfügbar sein. Sie soll es Social-Media- oder E-Book-Anbietern ermöglichen, ihren Kunden Übersetzungen direkt in den Produkten anzubieten. Airbnb-Inserenten zum Beispiel können ihre Wohnung in Wien dann – mit einer automatischen Übersetzung durch Spezialisten – auch in Japanisch auf der Seite bewerben. 

Kontakt
lingohub
Hafenstraße 47-51, 4020 Linz
E-Mail: office@lingohub.com
Tel.: +43 650 32 66 66 9
www.lingohub.com

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