Start-up-Steckbrief: Endlich die richtige Temperatur

Die Lieferung von Tiefkühllebensmitteln sorgte bei Händlern bisher für Kopfzerbrechen. Das Start-up Temprify hat mit der Freezebox eine Versandart entwickelt, die ohne das in Österreich verbotene Trockeneis auskommt und kam damit ins Finale i2b-Businessplanwettbewerbs in der Kategorie Dienstleistung, Gewerbe und Handel.

Pixabay

Die wirtschaftliche Hauszustellung von online bestellten Tiefkühllebensmitteln stellt bis dato ein ungelöstes Problem dar. Das Wiener Startup Temprify hat eine Transportbox entwickelt, die es erlaubt, Tiefkühllebensmittel kostengünstig ohne Trockeneis über den Paketweg zu versenden.

Die Idee

Zunehmend verlagert sich der Umsatz vom stationären Handel in den Bereich der Online-Lebensmittelbestellung. "Wir entwickeln eine passiv gekühlte Mehrweg-Hochleistungstransportbox, die es ermöglicht, Tiefkühlware in einem Zentrallager zu kommissionieren und von dort über den Paketweg zu verschicken", erzählt einer der vier Temprify-Gründer, Moriz Lanzerstorfer.  Um dies zu realisieren, gewährleiste FreezeBox  über 24 Stunden hinweg eine Innenraumtemperatur von – 18 °C selbst bei extremen Außentemperaturen.

So soll die FreezeBox aussehen. –

Das Besondere

"Die FreezeBox ist die einzige Transportbox, die für den Einsatz im Paketversand und Lieferservice geeignet ist. Darüber hinaus hält sie die Kühlkette ohne der Verwendung von teurem und gefährlichem Trockeneis.", erklärt Lanzerstorfer. Dies sei in Österreich ohnehin verboten. Durch ihr verhältnismäßig geringes Gewicht und hoher Robustheit sei FreezeBox perfekt für den Paketversand geeignet.

Die größte Hürde

Die bislang größten Herausforderungen lag für das Temprify-Team auf der Produktionsseite: angefangen bei der technischen Entwicklung bis zur Suche nach geeigneten Produktionspartnern.

Der schönste Moment

"Neben klassischen Lebensmitteleinzelhändlern haben wir aus allen möglichen Branchen gehört, dass vor allem wegen gesetzlicher Schwierigkeiten händeringend nach einer trockeneisfreien Lösung gesucht wird", erzählt Lanzerstorfer. Von kleinen Bäckereien bis hin zum Händler für gefrorene Muscheln würden mittlerweile die Anfragen kommen.

Das nächste Ziel

Im Moment werden am Prototypen noch an Feinheiten gearbeitet. Als nächstes soll dann der Aufbau des Vertriebs und die Serienproduktion starten.

Stefan Knobloch und Christian Bachleitner-Hofmann vom Team Temprify. – (c) Peter Berger

Kontakt

temprify Gmbh (iG)
Phorusgasse 8
1040 Wien

Geschäftsführung und Kontaktdaten:

Moriz Lanzerstorfer
0664 5998812
lanzerstorfer@temprify.com

 

 

 

Der Start-up-Steckbrief ist eine Kooperation mit I2B Businessplan Wettbewerb.

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