found! 2018: Die besten Start-ups mit sozialem Gewissen

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Deloitte Österreich und der Impact Hub Vienna fördern mit found! 2018 zum zweiten Mal Social Start-ups, die Arbeitsplätze für Flüchtlinge schaffen oder ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern. Im Jänner 2018 wurden sechs Finalisten ausgewählt, die in einer Inkubationsphase gemeinsam mit Experten von Deloitte und Impact Hub an ihren Businessplänen feilten.

(c) Andreas Kowacsik
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Fünf der sechs Finalisten kamen aus Wien. Auch das Start-up More Than One Perspective (MTOP) hat seinen Sitz in der Hauptstadt. Gut ausgebildete Geflüchtete werden hier mit Workshops sowie Training, Coaching und Mentoring auf den Arbeitsmarkt vorbereitet und an Unternehmen vermittelt.

(c) Martha Starke
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Mit Shades Tours schaffte es ein weiteres Wiener Start-up unter die Finalisten. Das Team bietet geführte Touren zum Thema Obdachlosigkeit an. In Zukunft sollen auch Vorträge und Touren mit geflüchteten Personen ins Programm aufgenommen und damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

(c) Patrick Sabitzer
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Geflüchtete Menschen kochen bei Topfreisen Speisen aus ihrer Heimat für Eventcaterings in Wien und Umgebung. Die neue Topfreisen Academy ermöglicht interessierten Flüchtlingen zusätzlich eine Gastronomie-Ausbildung. Die Absolventen sollen anschließend an Gastro-Partnerunternehmen weitervermittelt werden.

(c) Akos Burg
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Das Start-up Habibi & Hawara war ebenfalls in der finalen Runde vertreten. Hier sind zusätzlich zum etablierten Restaurant Take Aways mit Franchisecharakter geplant. Dafür werden geflüchtete Personen zu Filialleitern ausgebildet.

(c) Markus Thums
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Die Wiener Kattunfabrik integriert geflüchtete Schneider in den Arbeitsmarkt. Durch die Einbindung der Geflüchteten in den Produktionsprozess von im Culture Lab erzeugten Kleidungsstücken werden außerdem langfristig Arbeitsplätze geschaffen. In einem nächsten Schritt will man die Reparatur von Businesskleidung inklusive Abholservice anbieten.

(c) Julian Poeschl / mufim.media
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Mit Chance Giving, Chance Living 4 Refugees war auch ein steirisches Team unter den Finalisten. Junge Geflüchtete können bei diesem Start-up eine Art Vorlehre sowie ein Mentoring-Programm in Kooperation mit Schulen, Unternehmen sowie dem öffentlichen Sektor absolvieren.

(c) CLCG
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Bei den finalen Pitches präsentierten die Start-ups ihre Geschäftsideen und die Entwicklungen des letzten halben Jahres. Hier zu sehen: Lisa-Maria Sommer und Haia Haddad von More Than One Perspective bei ihrem überzeugenden Vortrag.

(c) Andreas Kowacsik
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Perrine Schober von Shades Tours begeisterte die Jury mit einem mitreißenden Pitch und einer tollen Erfolgsgeschichte.

(c) Andreas Kowacsik
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Bei der Preisverleihung war auch Stefan Steinberger von Refugees Code als Gastredner dabei. Der Finalist der letzten Runde found! konnte von einer echten Erfolgsstory berichten.

(c) Andreas Kowacsik
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Den zweiten Platz holten sich More Than One Perspective. Sie überzeugten die Jury mit Professionalität, einem durchdachten Businessplan und einem digitalen Lernkonzept. Dafür gab es von Deloitte ein Preisgeld von 10.000 Euro sowie 50 Pro Bono-Beratungsstunden.

Bildbeschreibung (vlnr): Haia Haddad (MTOP), Amela Poglitsch (Deloitte), Klara Fasching (Deloitte), Lisa-Maria Sommer (MTOP), David Günther (Deloitte), Julian Richter (MTOP), Nina Poxleitner (MTOP), Lisa Wewerka (MTOP), Milica Sundic (Deloitte)

(c) Andreas Kowacsik
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Auf Platz 1 landeten Shades Tours. Der Wiener Anbieter von Stadtführungen legt einen neuen Schwerpunkt auf das Thema Lebenswelt von Menschen mit Fluchthintergrund. Eines begeisterte die Jury dabei besonders: Das Start-up schafft bereits im Schulalter Bewusstsein für soziale Themen. Mit einem Preisgeld von 15.000 Euro und 50 Pro Bono-Stunden von Deloitte können Perrine Schober und ihr Team intensiv an der Weiterentwicklung ihres Angebots arbeiten.

Bildbeschreibung (vlnr): Sandra Djordjevic (Deloitte), Anna Kohl (Deloitte), Norbert Ulreich (SHADES TOURS), Perrine Schober (SHADES TOURS), Fatima Almukhtar (Deloitte)

(c) Andreas Kowacsik
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