Entrepreneure

Start-up-Steckbrief: Gratis Druckservice für Studenten

Nie wieder für das Ausdrucken von Skripten und Lernunterlagen bezahlen und dabei interessante Jobs und Praktika entdecken – damit will das Start-up Druckster den Studienalltag erleichtern und die studentische Geldbörse schonen.

Florian Ott (links) und Stefan Salcher, die Gründer von Druckster.

Die Idee

Die Online-Plattform Druckster ermöglicht es Studenten, gratis ihre Lernunterlagen zu drucken. Finanziert wird der Service über Werbeflächen auf den Ausdrucken, auf denen etwa Jobs und Praktika beworben werden. Das Ziel des von Studenten gegründeten Start-ups ist es, den Studienalltag ein wenig einfacher und günstiger zu machen. Die Idee scheint gut anzukommen, seit vergangenem März zählt die Plattform bereits mehrere tausend Nutzer in Wien.
Gratis-Drucken für Studenten und effektives Recruiting für Unternehmen – so löst Druckster gleich zwei Probleme.

Das Besondere

Das junge Unternehmen bietet den einzigen gratis Druckservice in ganz Österreich an. Unter Studenten ist Papier nach wie vor das effektivste Lernmedium: Weniger Ablenkung und eine längere Aufmerksamkeitsspanne als am Laptop, Tablet und Co. Mit Druckster sparen sich Studenten die Anschaffungskosten für einen Drucker und Druckerpatronen, ganz zu schweigen von Kosten bis zu 15 Cent pro Seite im Copyshop.

Die größte Hürde

Zu Beginn hatte das Team mit dem großen Ansturm der Studenten zu kämpfen, die sich in rekordverdächtiger Anzahl für das Service anmeldeten. „Als Start-up kann man in Wachstumsphasen sehr schnell agieren. Bei vielen Werbepartnern mussten wir uns allerdings erst einmal auf komplexe Entscheidungswege einstellen“, sagt Stefan Salcher, Co-Founder von Druckster. Diese Herausforderung löste das Unternehmen durch ein Invite-System, mit dem die Studenten nach und nach für die Druckplattform freigeschaltet wurden.

Fehler, die die Gründer nicht mehr machen würden.

„Das große Potenzial von Druckster als Recruiting-Medium haben wir nicht von Anfang an selbst erkannt“, bekennt Florian Ott (Co-Founder). „Daher ist es wichtig, die eigenen Ansätze kritisch zu hinterfragen und auch Neues auszutesten. Nur so findet man heraus, welche Strategien funktionieren, wenn man ein innovatives Produkt auf den Markt bringt.“

Der schönste Moment

„Als ich ein paar Tage nach dem Launch in Uni-Nähe unterwegs war, sind mir Studenten mit den Druckster-Umschlägen in der Hand entgegengekommen und haben sich untereinander von Druckster erzählt. So eine positive und authentische Reaktion auf unser Produkt zu erleben, war wirklich ein besonderer Moment“, erinnert sich Stefan Salcher. „Als Team aus Studenten wollen wir mit unserem Konzept anderen Studenten helfen, ihre Studienziele zu erreichen. Ich denke, das ist uns gelungen!“

Das nächste Ziel?

In den nächsten Wochen und Monaten steht bei Druckster die Expansion im Vordergrund. So wird beispielsweise auch an der TU Wien ein Druckstandort eröffnet. Dafür will das Start-up vor allem technische Unternehmen als Sponsoren für sich gewinnen, um den TU-Studenten interessante Job-Angebote und Praktika präsentieren zu können.
Im Moment hat Druckster einen Druckort in der Nähe der Hauptuni (beim NIG) und einen am Campus der WU.

Gründungsjahr: 2018

Anzahl Mitarbeiter: 7 Personen im Team

Kontakt


Druckster
Brigittenauer Lände 20/16, 1200 Wien
www.druckster.at

Geschäftsführer und Kontaktdaten:

Geschäftsführer: Stefan Salcher
stefan@druckster.at
+43 660 25 27 881

Allgemeiner Kontakt:
druck@druckster.at
+43 677 629 093 44

 

Der Start-up-Steckbrief ist eine Kooperation mit I2B Businessplan-Initiative.

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