Preisverleihung: Fachkräfte der Zukunft ausgezeichnet

Zu ihrem 140-Jahres-Jubiläum stiftete die TÜV Austria Akademie heuer einen Preis, der nun jährlich verliehen wird.

TÜV AUSTRIA Akademie/K. Schiffl

Vergangene Woche wurde zum ersten Mal der „TÜV Austria Wissenschaftspreis“ verliehen. Dieser will eine Anerkennung für das Ingenieurwesen und einen Ansporn für Fachkräfte im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich bieten.

Preise gab es in drei Kategorien zu holen: Mit ihren Dissertationen konnten René Braunstein von der TU Graz und Gerald Figala von der Montanuniversität in der Kategorie „Wissenschaftliche Arbeiten an Universitäten und Fachhochschulen“ überzeugen. Nicht nur ihre jahrelange Forschungsarbeit, sondern auch der Beitrag für mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit wurden dabei honoriert.

In der Kategorie „Abschlussarbeiten an HTLs“ wurden zwei Teams ausgezeichnet: Alexander Dallinger und Michael Wurmshuber, Absolventen im Bereich Chemie & Bionik von der HTL Braunau, entwickelten ein Medium, das in Rettungskapseln Kohlenstoffdioxid absorbiert und Sauerstoff abgibt. Am Linzer Technikum konstruierte ein Team aus acht Elektrotechnikern und Maschinenbauern in einem gemeinsamen 3000-stündigen Projekt ein Elektroauto. Das 34-PS-Mobil hat eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h und eine Reichweite von 100 Kilometern.

In der Kategorie „Beispiele aus der Unternehmenspraxis“ schließlich konnte Wolfgang Havlik, Laborleiter der OMV, die Jury überzeugen. Er wurde für seine systematische Sammlung und bildhafte Darstellung von Werkstoffschäden in Produktionsanlagen ausgezeichnet.

Gesucht wurden Dissertationen, Diplomarbeiten, HTL-Abschlussarbeiten und Beispiele aus der Unternehmenspraxis zu den Themen Sicherheit, Technik, Umwelt, Qualität und Nachhaltigkeit. Die Verleihung fand unter dem Ehrenschutz des Wissenschaftsministers Karlheinz Töchterle statt.

Dieser freut sich, dass „eine große Organisation wie der TÜV Austria das Ingenieurwesen, den Zukunftsbereich Technik und Naturwissenschaften öffentlichkeitswirksam darstellt“, und dabei berufsbildende höhere Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und auch die Wirtschaft anspricht.

Bereits jetzt ist die Ausschreibung für den "TÜV Austria Wissenschaftspreis" 2013 eröffnet. Einsendeschluss ist 30. Juni 2013. Neben einem Geldpreis von 15.000 Euro besteht die Möglichkeit, eingereichte Arbeiten im Verlag der TÜV Austria Akademie zu veröffentlichen.

(red)

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