33 No-Gos: So vermasseln Sie jedes Bewerbungsgespräch

Sie kommen zu spät

Tauchen Sie nie zu spät bei einem Job-Interview auf, ganz egal, aus welchen Grund. Zuspätkommen gilt als respektlos oder unorganisiert - und heimst Ihnen gleich den ersten Minuspunkt ein.

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Sie kommen zu früh

Erscheinen Sie aber auch nicht mehr als fünf Minuten zu früh. Nehmen Sie in der Lobby Platz, trinken Sie ein Glas Wasser und atmen Sie einige Male tief durch.

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Sie kommen in Begleitung

Kommen Sie alleine. Weder Ihre Mutter noch Ihre Freundin noch Ihr bester Freund sind beim Bewerbungsgespräch willkommen.

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Sie sind verkatert

Lange gefeiert, wenig geschlafen? Eine denkbar schlechte Kombination vor Ihrem großen Tag. Seien Sie ausgeruht und mental wie inhaltlich vorbereitet.

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Sie sind richtig krank

Hat es Sie wirklich erwischt? Rufen Sie möglichst früh an, entschuldigen Sie sich und vereinbaren Sie einen neuen Termin.

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Sie sind unpassend gekleidet

Ihr Outfit soll den Gesamteindruck abrunden. Herren liegen mit dunklem Anzug, weißem Hemd und passender Krawatte nie daneben. Damen achten auf Rocklänge und Ausschnitttiefe.

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Ihre Schuhe sind ungeputzt

Ein kleines, oft unterschätztes Merkmal: Die Schuhe. Blank poliert sind sie das Tüpfelchen auf dem I, schmutzig machen sie keinen guten Eindruck.

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Sie haben einen feuchten, laschen Händedruck

Ein Händedruck soll Seriosität und Selbstsicherheit ausdrücken. Daher: weder lasch noch knochenbrechend.

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Sie setzen sich als erster hin

Sie nähern sich dem Besprechungsraum, in dem das Gespräch stattfindet. Lassen Sie den Personalisten vorausgehen, am besten rechts von Ihnen. Das gebietet die Höflichkeit. Wichtig: Warten Sie, bis man Ihnen einen Platz zuweist. Setzen Sie sich nicht vor Ihrem Gesprächspartner.

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Sie lümmeln

Sie sitzen. Na endlich. Aber Vorsicht: Sitzen Sie gerade, die Beine nebeneinander, im Boden "verwurzelt".

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Ihr Handy läutet

Das Handy hat Funkpause. Schalten Sie es ab, bevor Sie sich am Empfang ankündigen. Alles andere ist respektlos und unangebracht.

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Sie haben vergessen, sich zu waschen

Fehlende Körperpflege ist ein No-Go. Egal in welcher Branche Sie sich bewerben: Achten Sie besonders auf Haut, Haare und Nägel.

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Sie transpirieren

Gerüche aller Art sind unerwünscht. Verwenden Sie dezentes Parfum oder Eau de Cologne, rauchen Sie nicht vor dem Gespräch und benutzen Sie Deodorant.

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Sie haben Ihre Unterlagen daheim vergessen

Der Personalist hätte gerne Ihren Lebenslauf. Sie kommen darauf, dass Sie den daheim liegenlassen haben. Insidertipp: Bringen Sie alle Bewerbungsdokumente (Lebenslauf, Motivationsschreiben, Anschreiben, Foto, andere Korrespondenz, Zeugnisse und Referenzen) immer in zweifacher Ausführung mit: einen für ihn, einen für Sie zum Mitlesen.

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Sie sind unfähig, kohärente Sätze zu artikulieren

Sie sollten Ihren Lebenslauf mitsamt Ihrer bisherigen Stationen strukturiert und nachvollziehbar darlegen können. Ganze Sätze sind kein Fehler!

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Sie fragen gleich nach der Kohle

Das Gehalt ist nicht die erste, sondern die letzte Frage (wobei zeitgeistige Recruiter immer toleranter werden). Das gleiche gilt für Urlaub.

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Sie sind arrogant und selbstgefällig

Seien Sie zurückhaltend in Ihrer Gestikulation. Finden Sie einen Mittelweg zwischen nobler Zurückhaltung und überbrausendem Enthusiasmus. Orientieren Sie sich auch an Ihrem Gegenüber.

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Sie sind völlig ahnungslos

Seien Sie auf die üblichen Bewerbungsfragen vorbereitet. Unter diesem Link finden Sie hundert typische Testaufgaben. Vergessen Sie auch nicht den fachlich-inhaltlichen Bereich. Und lesen Sie Zeitung.

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Sie reden wie ein Wasserfall oder gar nicht

Finden Sie die goldene Mitte. Beantworten Sie Fragen nicht nur mit Ja und Nein, geben Sie aber auch keine ausufernden Antworten.

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Sie weichen Fragen aus

Drehen Sie sich nicht im Kreis. Beantworten Sie Fragen geradlinig und ehrlich. Stehen Sie zu Misserfolgen und Lücken im Lebenslauf. Ehrlichkeit und Offenheit sind besser als Herumdrücken.

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Sie reden um den heißen Brei herum

Kommen Sie zum Punkt. Man nimmt sich Zeit für Sie, aber nicht den ganzen Tag. Versuchen Sie auch, selbstbewusst zu sprechen, nicht zu nuscheln oder zu stottern. Sonst müssen Sie die Suppe selbst auslöffeln.

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Sie prahlen

Sprechen Sie über Ihre Erfolge und Qualifikationen. Aber erfinden Sie keine Abschlüsse, Diplome oder Eigenschaften, die Sie nicht haben.

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Sie ziehen über Ihren Ex-Chef her

Das Gespräch fällt auf Ihren Ex-Arbeitgeber. Kein Problem, Sie sind vorbereitet. Sprechen Sie aber nicht schlecht über Kollegen oder Vorgesetzte. Sonst weiß der Personalist, dass Sie eines Tages auch über sein Unternehmen so reden werden.

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Sie plaudern Geheimnisse aus

Behalten Sie Interna Ihres früheren Arbeitgebers für sich. Betriebsgeheimnisse auszuplaudern wirft kein gutes Licht auf Sie.

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Sie kauen Kaugummi

Das Gespräch zieht sich hin; Sie werden langsam müde. Ein Kaugummi wäre genau das richtige? Verzichten Sie darauf.

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Sie schauen auf die Uhr

Wer während des Gesprächs auf die Uhr blickt, signalisiert Eile. Eigentlich wollten Sie ja längst woanders sein...

Sie langweilen sich

Sie wollen den Job wirklich? Wenn ja, zeigen Sie sich interessiert und motiviert. Wenn nein, überlegen Sie nochmal, was Sie eigentlich beim Vorstellungsgespräch machen...

Sie finden den Kaffee schlecht

Mag sein, dass der Kaffee wirklich dünn ist. Interessiert aber niemanden. Behalten Sie Kritik an allen Facetten der "Gastfreundschaft" des Unternehmens für sich. Sie schließen sich damit nur ins Knie.

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Sie dreschen Phrasen

Sie sind teamfähig? Wow, das hat der Personalist noch nie gehört. Um Ihre positiven Eigenschaften hervorzustreichen, erzählen Sie lieber konkret, in welcher Situation Sie sie bewiesen haben.

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Sie haben keine Fragen

Weil Sie nichts falsch machen wollen, stellen Sie keine Fragen? Ganz falsch. Bereiten Sie zwei bis drei Fragen vor, mit denen Sie mehr über die Arbeitsweise und die Details der Position erfahren. Bitte keine Fragen, die ein Blick auf die Homepage beantwortet hätte, à la: "Wie viele Standorte haben Sie in Europa?"

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Sie haben unrealistische Gehaltsvorstellungen

Wenn alle Fragen gestellt sind, dürfen Sie endlich das Gehalt ansprechen - ein heikler Punkt. Ein paar Anregungen: Legen Sie ihre persönliche Untergrenze fest. Nennen Sie eine Summe, die im Branchenschnitt vertretbar ist. Wenn das zu viel ist kommt man Ihnen vielleicht bei Firmenwagen oder Aktienoptionen entgegen? Oder bei Jahreskarte, Vergünstigungen und Gutscheinen (fringe benefits). So kann Ihnen der Personalchef ein attraktives Paket schnüren, ohne das Bruttogehalt hinaufzuschrauben.

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Sie bedanken sich nicht

Das Gespräch neigt sich dem Ende zu. Bedanken Sie sich für die Zeit Ihres Gesprächspartners, tauschen Sie eventuell Visitenkarten aus. Hinterlassen Sie einen angenehmen Eindruck, wenn möglich einen persönlichen Touch.

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Sie haben gelogen

Jetzt ist es wirklich vorbei. Gar nicht schlecht gelaufen, was? Hoffentlich waren Sie ehrlich. Das Internet vergisst nie. Lügen und Verheimlichungen fliegen auf. Den besten Rat zuletzt: Stehen Sie zu Ihrer Vergangenheit.

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