Berufe, von denen wir hören werden

Technik & IT. Zehn Berufe mit Zukunftspotenial und guten Aussichten.

(c) APA/dpa/Oliver Berg (Oliver Berg)

Geht es um die Jobs der Zukunft, denkt jeder an den oft beschriebenen Big-Data- Analysten. Doch es gibt auch andere Berufsbilder. Manche sind uns schon näher, als wir denken.

Auf der Suche nach einem Beruf mit Potenzial? Hier sind zehn mit besten Aussichten.

  1. Drohnen-Dispatcher. In naher Zukunft werden massenhaft Drohnen den Himmel durchpflügen: um Pakete zuzustellen (Foto), den Müll abzuholen oder den Verkehr zu beobachten. Drohnen-Dispatcher behalten in den Ballungsräumen den Überblick und verhindern Zusammenstöße.

  2. Datenmüllmann/frau. Daten müssen korrekt sein, sonst sind sie wertlos oder gar schädlich. In der schönen neuen Big-Data-Welt kümmern sich eigene Spezialisten darum, Falschdaten, Redundanzen und Duplizitäten zu eliminieren, ebenso wie darum, Daten sicher aufzubewahren.

  3. Datenunterhändler. Nicht nur Menschen, auch Daten können entführt werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis findige Kriminelle Lösegeld für sie verlangen. Die Guten sind dann jene, die solche Datengeiseln aufspüren, ihre Herausgabe aushandeln und den Schaden minimieren.

  4. Digitalwährungsberater. Bitcoins sind nur die Vorreiter. Bald gibt es viele digitale Währungen für die unterschiedlichsten Zwecke (sparen, handeln, kaufen oder verkaufen). Die Anwender werden Hilfe brauchen, um sie auch richtig einzusetzen.

  5. Avatar-Designer. Noch bevölkern Avatare nur zweidimensionale Bildschirme. Mit den Fortschritten der Robotertechnologie treten sie heraus: als dreidimensionale und greifbare Kopien realer Personen. Was uns direkt zum nächsten Berufsbild führt:

  6. Avatar-Beziehungsmanager. Ist die Welt von realen Menschen und deren lernfähigen Roboteravataren bevölkert, wird es da und dort nötig sein, ordnend einzugreifen. Hoffentlich nur im Guten.

  7. Augmented-Reality-Architekt. Fiktive Wirklichkeiten darzustellen hat mehr Potenzial als die Frage, wie denn die neuen Möbel ins Wohnzimmer passen. Der Medizinstudent etwa kann damit üben, Herzklappen zu tauschen. Und später steht er nicht mehr physisch im OP, sondern dirigiert chirurgische Roboter mithilfe von Augmented Reality.

  8. Erinnerungsdesigner. Noch einmal computertechnisch erweiterte Wirklichkeiten: Alte Menschen kämpfen um ihre Erinnerungen. Junge Menschen wollen zunächst einmal welche schaffen. Für Erstere arbeiten Erinnerungsdesigner in der Gehirnforschung mit, für Zweitere in der Unterhaltungsindustrie.

  9. Personal-Web-Manager. Kim Kardashian macht es vor: Personal-Web-Manager beraten nicht nur über möglichst vorteilhafte Posen für das tägliche Selfie. Sie helfen auch bei schwer wiegenden Problemen wie Internetbetrug, Identitätsdiebstahl und Reputationspflege.

  10. Fahrrad- und E-Bike-Mechaniker. Zu guter Letzt noch ein Jobprofil für Techniker aus der analogen Welt. Wer an CO2-freie Mobilität denkt, kommt an Fahrrad und E-Bike nicht vorbei. Damit steigt auch die Nachfrage nach jenen, die sie reparieren können. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch das Fahrrad digital wird.

Die Anregungen zu diesem Artikel stammen von Achim Kaspar, Country Manager von Cisco Austria.

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Berufe, von denen wir hören werden

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.