Handschlagqualität: Was Ihr Händedruck über Sie verrät

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Es klingt so einfach: Der perfekte Handschlag ist kurz, kräftig und trocken (kein nasser Fisch). Dazu schauen Sie Ihrem Gegenüber gerade in die Augen und sagen etwas Nettes.

(c) Stephan Huger
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Doch oft kommt es ganz anders.

Sie sind etwa ein Machtmensch? Dann packen Sie fest zu und drehen die Hand Ihres Gegenübers schraubstockartig nach unten. Beliebt machen Sie sich damit nicht: Dem anderen tut das mitunter ordentlich weh.

Mehr aus der Serie Körpersprache finden Sie hier: flirten am Arbeitsplatz, richtig präsentieren und erfolgreich verhandeln.

(c) Stephan Huger
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Dominanz geht auch schmerzfrei: Drehen Sie seine Hand leicht zur Seite, sodass Ihr Handrücken nach oben schaut. Lässt sich Ihr Gegenüber das gefallen, hat er Sie als den Stärkeren akzeptiert.

Sich die Hand zu geben ist übrigens ein Relikt aus dem Mittelalter. Man demonstrierte damit, keine Waffe zu halten.

(c) Stephan Huger
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Kuschelig: Sie wollen - Dominanz hin oder her - Nähe erzeugen? Dann greifen Sie zusätzlich mit der Linken nach der Hand Ihres Gegenübers. Die Stärke bestimmt den Ausdruck. Achtung: Nähe kann auch sexuell (miss-)verstanden werden.

 

(c) Stephan Huger
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Ich halte dich: Zärtliche Unterstützung vermitteln Sie, wenn Sie mit Ihrer Linken die Hand des Gegenübers von unten abstützen. Vorsicht in fremden Kulturkreisen.

 

(c) Stephan Huger
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Widersprüchlich: Die vermeintlich warmherzige linke Hand drückt die rechte des anderen nach unten. Kommt gar nicht gut an. Auch unangenehm: Beim Händeschütteln zu viel schütteln.

(c) Stephan Huger
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Hart und zart: Auch Frauen brauchen einen festen Händedruck, wenn sie kompetent und selbstsicher wahrgenommen werden wollen. Erfolgreiche Frauen bedienen sich dazu manchmal männlicher Überlegenheitsgesten, was kühl und distanziert wirkt.

(c) Stephan Huger
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Mütterlich warm: Um dem Dilemma zwischen Stärke und Unnahbarkeit zu entkommen, können Sie als Frau die Hand des Gegenübers mit beiden Händen umfassen. Männer reagieren darauf unterschiedlich.

(c) Stephan Huger
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Auf Armlänge: Linker Arm auf die Schulter des Gegenübers - Sie gehen auf Abstand und signalisieren Überlegenheit.

(c) Stephan Huger
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Komm näher: Auch zur Verabschiedung gibt es einen kurzen festen Handschlag. Hier zieht der (dominierende) linke Herr den rechten leicht "auf seine Seite". Lässt der sich das gefallen, signalisiert er Konsens.

(c) Stephan Huger
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Haben ihr Distanzproblem überwunden: Benedikt Ahlfeld und Lisa T. (die ihren Namen nicht im Internet lesen will), die beiden Autoren von "NLP und Körpersprache", aus dem diese Bilder und Anregungen entnommen sind. 

Nächst Woche: So stehen Sie in der Präsentation gut da.

(c) Stephan Huger
Kommentar zu Artikel:

Weder Fisch noch Schraubstock

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