Ranking: Die beliebtesten Arbeitgeber der Welt

Es wurde wieder mal gewählt. Nein, diesmal geht es nicht um Politik. Gemeint ist der beliebteste Arbeitgeber, der in einer Studie des Trendence Instituts ermittelt wurde. Vier österreichische Unternehmen schaffen es in die Top 100. Übrigens: Der beliebteste Arbeitgeber bietet seinen Mitarbeitern eine Boulder-Kletterwand, Indoor-Fahrradwege, Hängematten und sogar eine Rutsche für den direkten Weg in die Kantine.

Die Raiffeisen Bank rangiert bei den Wirtschaftswissenschaftlern europaweit auf Platz 53 (die Umfrage fand vor dem Stress-Test statt). Damit liegt sie knapp hinter einer anderen heimischen Banken-Gruppe...

Heinz-Peter Bader

Die Erste Bank landet in Europa auf Platz 50. Das älteste bestehende Kreditinstitut Österreichs kompensiert seine Verluste in Österreich durch das gute Abschneiden in Osteuropa (Rumänien: Rang 2; Tschechien Rang 5). 

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Der Energy-Drink Hersteller liebt Höhenflüge. Bei den Wirtschafts-Absolventen befindet sich Red Bull allerdings im Sinkflug: Er wurde von Rang 37 im Vorjahr auf Platz 43 abgestuft. Damit bleibt Red Bull dennoch der beliebteste österreichische Arbeitgeber Europas.

Für die Techniker ist ein anderes heimisches Unternehmen attraktiver: Der Baukonzern Strabag schafft es auf Rang 41 und steigt damit in fast allen europäischen Ländern auf.

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Nun geht es um die Top 10: Den zehnten Platz belegt bei den Wirtschaftswissenschaftlern die größte europäische Prüfungsgesellschaft KPMG.

Platz 9: Der weltweit größte Kosmetikhersteller L'Oréal hält seine Platzierung vom Vorjahr.

Deloitte liegt auf Platz 8 und bestätigt damit, dass Millenials bevorzugt bei großen Beratungsunternehmen arbeiten.

Auch EY (Ernst & Young) gehört zu den Big Four der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften. Das Unternehmen belegt den 7. Platz.

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Immer mehr Talente zieht es in die IT-Branche. Auf Rang 6 landet der Technologiegigant Microsoft bei den Wirtschafts-Absolventen. Er verlor im Vorjahresvergleich zwei Plätze. Bei den Technikern schafft er es immerhin auf Platz 2.

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Price Waterhouse Coopers (PwC) hat aufgeholt und rangiert nun auf Platz 5. Das Unternehmen liegt somit an der Spitze der Wirtschaftsprüfer, die trotz Verlusten nach wie vor die Top 10 dominieren.

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Platz 4: Knapp am Stockerl vorbei schrammen die Bayrischen Motorenwerke. BMW hält somit seine Platzierung vom Vorjahr.

Weniger glimpflich kommt die Konkurrenz davon. VW landet zwar auf dem begehrteren 3. Platz, verliert aber im Vorjahresvergleich. Schuld daran ist die Dieselgate-Affäre.

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Platz 2: Silber geht an den Silicon-Valley-Mythos Apple. Und jetzt kommt - Trommelwirbel - die unumstrittene Nummer eins...

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Google besitzt die wertvollsten Marke der Welt und ist sowohl bei Technikern als auch bei Wirtschaftsabsolventen der attraktivste Arbeitgeber. Dazu tragen auch die vielen Goodies, die Mitarbeiter dort erhalten, ihren Teil bei.

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