Die Nachfolgerin

Kolumne Führungsfehler. Die Einkaufsleiterin hatte nicht mehr lang bis zur Pension. Zeitgerecht kümmerte sie sich um eine Nachfolge.

Schließen
(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Eine Mitarbeiterin war ihr schon lange positiv aufgefallen. Smart und flink – das gefiel ihr. Sukzessive erweiterte sie deren Aufgaben. Die Junge zog mit. Eines Tages nahm die Ältere die Junge beiseite: „Wollen Sie meine Nachfolgerin werden?“ Sie wollte.

Doch irgendwann änderte die Chefin ihre Meinung. Klammheimlich rekrutierte sie eine externe Kandidatin. Alle im Büro wussten Bescheid. Nur die Designierte nicht.

Der drückte die Chefin eines Tages die Kündigung in die Hand. Sie ginge ja jetzt in Pension und hätte eine geeignete Nachfolge gefunden. Sie wolle nicht, dass es Brösel gäbe, deswegen müsse die Junge jetzt gehen.

Die fand das sehr unfair.

 

Das Management. Unendliche Möglichkeiten für Führungsfehler. Wenn Sie einen solchen loswerden wollen, schreiben Sie an: andrea.lehky@diepresse.com.

Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Unternehmen sind zufällig und nicht beabsichtigt.


Weitere "Führungsfehler" finden Sie hier.

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Die Nachfolgerin

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.