Jus Success 2016: Jus: Wo werde ich arbeiten?

Erstmals fand die Jobmesse für Juristen, die Jus Success 2016, im Wiener Juridicum...

(c) Klaus Ranger

...im Herbst statt. Gewohnt vielfältig aber waren das Programm...

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...und die Angebote der potenziellen Arbeitgeber.

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Die Besucher erlebten im Juridicum...

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...angeregte Diskussionen...

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...intensive Gespräche...

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...Vorbreitung auf die Bewerbung...

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...interessante Vorträge.

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Claudia Bayer und Alexander Nagel aus dem Veranstaltungsteam von Uniport...

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...freuten sich über mehr als 2000 Besucher.

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Schon vor der Jus Success trafen sich im Dachgeschoss des Jurdidcums Vertreter von Binder Grösswang, Baker & McKenzie, Freshfields Bruckhaus Deringer und Wolf Theiss:

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"Karrierechance Partnerin - Frauen in Wirtschaftskanzleien"

In der ersten Runde diskutierten zunächst vier ParterInnen, in der zweiten Runde vier Berufseinsteigerinnen der Kanzleien.

 

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Am Anfang stand die Frage, was man als Partner/in in einer Kanzlei eigentlich mitbringen muss: Denn neben juristischen Belangen übernimmt ein/e Partner/in auch nach intern und extern Verantwortung für Management- sowie Führungsaufgaben. Generell schätzten die Anwesenden am Anwaltsberuf die Aufgaben, die weit über die durchschnittlichen Fragestellungen an eine unternehmensinterne Rechtsabteilung hinausreichen, sowie die Selbständigkeit und Eigenvorantwortlichkeit.

 

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Für Kanzleien bedeuteten Partnerinnen eine Möglichkeit, gemischten Teams auf Mandantenseite besser entsprechen zu können. Es gebe zwar keine Quoten, aber doch Ziele in diesem Bereich.

 

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Betont wurde auch der Umstand, dass große Kanzleien mittlerweile flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office und Sabbaticals anbieten. Diese würden auch verstärkt angenommen. Väterkarenz werde aber erst sehr vereinzelt in Anspruch genommen.

 

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Die Letztverantwortung für Familie und Job gleichzeitig zu übernehmen, sahen die Anwesenden als nicht möglich an. Deshalb gelte es folgende drei Faktoren zu optimieren:

 

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Organisation der Kanzlei – Hier seien vor allem die kleineren Kanzleien gefragt, denn große Kanzleien hätten hier Vorteile, sogar gegenüber Rechtsabteilungen in Unternehmen

Akzeptanz bei den MandantInnen – Es werde sehr positiv aufgenommen, wenn man sage, dass man Kinder zu betreuen habe und deshalb pünktlich gehen müsse. Die Erwartungshaltung in Hinblick auf die Erledigung von Aufgaben bleibe von diesem Umstand dennoch unberührt.

Akzeptanz in der Familie – Man sollte seine Erwartungen und Bedürfnisse offen kommunizieren lernen, um entsprechende Unterstützung zu erhalten.

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Die Nachwuchsführungskräfte empfahlen, fachlich vieles kennenzulernen, Praktika zu machen, Netzwerke aufzubauen, auch in anderen Bereichen der Kanzlei (z.B. in Sozialarbeiten) mitzuarbeiten. Auch Führungskompetenz könne von Beginn an (etwa durch die Einschulung von PraktikantInnen) erobert werden.

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Die PartnerInnen rieten angehenden Anwältinnen, sich selbstbewusst zu präsentieren, das Karrierethema von sich aus anzusprechen und auch einmal einen Auslandsaufenthalt in Erwägung zu ziehen. Ein LLM sei hingegen nicht gleich nach dem Studium, sondern erst später wertvoll.

 

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Noch ein paar Tipps. „Probieren Sie einfach einmal Vollgas Verschiedenes aus, alles andere wird sich ergeben!“

„Lassen Sie sich nicht abholen, sondern sagen Sie: „Ich will etwas!“

 

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Alle Podiumsgäste waren sich einig, dass es sich bei den Karrierechancen von Frauen in Kanzleien nicht um ein Frauenthema, sondern ein Familienthema handle, da erst durch eine verstärkte Präsenz der Väter langfristig eine steigende Akzeptanz für arbeitende Mütter in der Gesellschaft erreicht werden könne.

 

 

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Was im Anschluss an die Podiumsdiskussion von den Gästen noch intensiv diskutiert wurde, war die Frage: „Wie leben wir in der digitalen Zukunft?“

 

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