Kosmos Büro: So machen Sie sich unbeliebt

Erwarten Sie Toleranz
Essen Sie Zwiebel, telefonieren Sie laut, unterbrechen Sie und erwarten Sie sich gefälligst Toleranz und Akzeptanz.

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Machen Sie Geräusche
Sprechen Sie laut aus, was Sie gerade denken, klopfen Sie mit den Fingern auf die Schreibtischplatte und wippen Sie mit dem Fuß, sodass der gesamte Tisch bebt.

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Seien Sie egoistisch
Die Deadline naht und das Team ist gestresst? Denken Sie in erster Linie an sich. Erfolg oder Reputation des Teams interessieren Sie nicht.

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Machen Sie herunter
Präsentieren Sie die neue Kollegin/den neuen Kollegen vor Führungskräften so, dass Sie möglichst charmant ein negatives Bild erzeugen: „Sie hatte immer schon ein Faible für erfolgreiche Männer“ oder „Mit Abgaben nimmt er es nicht so genau, aber für einen Spaß ist er immer zu haben.“

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Okkupieren Sie den Urlaubskalender
Das neue Jahr bietet Fenstertage, die sich wunderbar für Ihren nächsten Urlaub eignen. Blockieren Sie sofort alle Fenstertage im Urlaubskalender – selbstredend, ohne es mit den Kollegen abzusprechen. Schließlich gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

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Seien Sie Platzhirsch
Seien Sie morgens der Erste am Messestand, fangen Sie die Premiumkunden ab und sichern Sie sich deren Budget. Die anderen schauen durch die Finger.

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Zeitgleich mit dem Chef
Der Chef ist auch immer als Erster im Büro? Wunderbar! Machen Sie es ihm gleich und verpacken Sie bei der Gelegenheit intrigante, launige Meldungen über Ihre Kollegen gleich als Morgengruß. Verkaufen Sie sich selbst dabei als pünktlicher, verlässlicher Mitarbeiter.

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Klauen Sie Ideen
Königsdisziplin der fiesen Kollegen. Jemand sinniert laut beim Kantinenplausch? Kupfern Sie die Idee ab und schicken Sie dem Chef eine Mail mit dem Zusatz „Ich habe mir mal Gedanken gemacht.“

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Versenden Sie eine Rundmail an (fast) alle
Sie sind mit dem Versenden einer Rundmail betraut worden? Löschen Sie, natürlich nicht mit Absicht, das CC eines unliebsamen Kollegen heraus – verpasst der Kollege dadurch wichtige Informationen oder ein anberaumtes Teammeeting, so werfen Sie ihm (als Profi natürlich nur vor versammelter Mannschaft) folgendes an den Hals: „Liest du denn deine Mails nicht?“ und zur Krönung: „Kann ja jedem mal passieren.“

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Streuen Sie Gerüchte
Jemand hat einen Fehler gemacht, ein Pantscherl mit dem Kollegen, sieht sich nach einer neuen Stelle um,... Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Präsentieren Sie sich als Problemlöser
Der Kollege hat es mal wieder verbockt und die Zahlen zu spät geliefert, aber Sie haben Ihren Feierabend investiert und die Situation gerettet.
Für Fortgeschrittene: Kreieren Sie bei der Gelegenheit ein neues Problem, das Sie wieder dem Kollegen in die Schuhe schieben.

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Feuern Sie Floskelparaden ab
Sie wechseln Ihre Meinung, je nach Laune des Chefs. Dienlich sind hier Floskeln à la: "Nach reiflicher Überlegung bin ich zu einem anderen Schluss gekommen", "Flexibilität is heute wichtiger denn je" oder „Zum Glück haben wir im Unternehmen eine andere Fehlerkultur. Hier wird nichts unter den Teppch gekehrt.“

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Delegieren Sie
Aufgaben, die wenig Prestige bringen, delegieren Sie. Unerfahrene Praktikanten, schüchterne Zeitarbeitskräfte oder verunsicherte Karenzvertretungen sind willkommene Opfer. Spannen Sie sie ein. Sie haben Besseres zu tun.

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Drücken Sie sich
Sie drucken wie wild und plötzlich ist der Toner leer? Das letzte Blatt aufgebraucht und die Sekretärin nicht da?
Lassen Sie das nicht Ihre Sorge sein. Irgendjemand wird es schon machen.

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