Wie Sie Ihre Bewerber loswerden: 7 No-Gos für Personaler

Dos and Don'ts für Jobsuchende bei Bewerbungsgesprächen gibt es zuhauf. Doch wie sieht es bei den Personalern aus? Wir zeigen Ihnen 7 todsichere Arten, keinen guten Eindruck bei Ihren Bewerbern zu hinterlassen.

1. Bewerber warten gerne auf Sie. Sie wippen dann mit dem Fuß, während der Empfangsmitarbeiter regelmäßig hinübersieht. Entschuldigen Sie sich nie für Ihre Verspätung.

2. Bei Hitze klebt das Futter eines Blazers sofort auf der Haut. Verschaffen Sie dem Bewerber die ersehnte Abkühlung: Erscheinen Sie in Flip-Flops und T-Shirt zum Termin.

3. Bei der Begrüßung sollten Sie leger ein Kaffeehäferl in der Hand halten. Vergessen Sie außerdem nicht, Ränder auf den Bewerbungsunterlagen zu verewigen. Wie zu Hause eben.

4. Erinnern Sie sich an Ihre erste WG, Ihr Durchgangszimmer? Lästig, aber es hat seinen Zweck erfüllt. Wählen Sie getrost eine ähnliche Transitzone für das Bewerbungsgespräch.

5. Befassen Sie sich erst mit dem jeweiligen Bewerber, wenn er vor Ihnen sitzt. Lesen Sie den Lebenslauf laut, sagen Sie hier und da „Ahja“ und voilà, Sie haben Ihren Teil erfüllt.

6. Sie haben wegen Überstunden Familienessen verpasst? Im Urlaub ist der Laptop immer dabei? Erzählen Sie alles, aber kritisieren Sie gleichzeitig die frühere Firma des Bewerbers.

7. Sagen Sie dem Bewerber möglichst bald, dass Sie eigentlich jemand anderen suchen. Dann kann er gehen und Sie können sich Wichtigerem zuwenden. Die Firma braucht Sie.

Befolgen Sie diese 7 Schritte – vereinzelt oder in beliebiger Kombination - und Sie verscheuchen Ihre Bewerber im Nullkommanix.

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