The Working Dead: Wie Sie Burn-out vorbeugen

Der Arbeit frustet Sie? Es graut Ihnen vor dem Büro? Sie sind morgens schon ausgepowert, zynisch und pessimistisch? Dann kommen unsere Tipps für Sie schon zu spät. Hier erfahren Sie, wie Sie es gar nicht so weit kommen lassen.

Seien sie optimistisch: Trainieren Sie, sich zu korrigieren, wenn Ihnen die Stimmen im Kopf einreden wollen, dass sie etwas nicht gut machen, nie fertig werden oder alles Ihre Schuld ist. Sie sind belastbarer, wenn Sie gute Dinge erwarten.

Schaffen Sie persönliche Rituale: Montagfrüh als erstes Ihren Schreibtisch ordnen? Die Tasse Tee am Nachmittag? Die kleinen Dinge, die Sie zur Gewohnheit machen, lösen positive Gefühle im Gehirn aus.

Finden Sie Ihre Rückzugs-Oase: die Veranda zu Hause, die Parkbank vorm Büro oder gar die Toilette – gönnen Sie sich an diesem einen Ort jeden Tag zehn Minuten, die nur Ihnen gehören. Schließen Sie die Augen und lassen Sie die Seele baumeln.

Finden Sie den Sinn in Ihrer Arbeit: Ist das, was Sie tun, mehr als nur ein Job für Sie? Bedeutet es Ihnen etwas?

Intensivieren Sie soziale Kontakte: Wir ziehen uns von Freunden und Familie zurück, wenn es in der Arbeit stressig zugeht. Ein Fehler. Treffen Sie sich bewusst mit Menschen, die Ihnen guttun, mit denen Sie reden können. Das hilft auch, Probleme zu lösen.

Schlafen Sie: Ideal sind sieben bis neun Stunden pro Nacht, aber auch Powernaps unter Tags erfüllen Ihren Zweck. Nur wer seine Akkus auflädt, hält durch.

Legen Sie Ruhetage ein: Egal wie voll der Terminkalender, einmal die Woche lassen Sie die Arbeit los. Keine Mails, kein Firmenhandy, nur Freizeit. Fällt Ihnen das schwer, tragen Sie diesen Tag im Kalender groß als Termin ein.

Lernen Sie, Nein zu sagen: Stürzen Sie sich nicht in noch mehr Arbeit, um zu kaschieren, wenn Sie eine Aufgabe überfordert. Nur Sie wissen, wo Ihre Grenzen liegen. Lassen Sie sich helfen oder sprechen Sie das Problem an. Scheuen Sie nicht den Konflikt.

Auf die Perspektive kommt es an. Keiner dieser Tipps ändert, was Sie tun, aber sie helfen, das, was Sie tun, anders zu interpretieren. Können Sie einer schlechten Situation etwas Positives abgewinnen? Sie entscheiden selbst, ob das Glas halb leer oder halb voll ist.

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