Berufszugang soll einfacher werden

Künftig Wirtschaftsprüfer und Steuerberater getrennt.

Schließen
Pixabay

Drei Jahre warten, bis sie zur Steuerberaterprüfung antreten durften, das schreckte viele ab. So sehr, dass sich viele lieber gleich von der Wirtschaft abwerben ließen. Auch die auf dem Steuerberater aufbauende Prüfung zum Wirtschaftsprüfer legten 2016 nur mehr 39 Kandidaten ab – zu wenige angesichts der drängenden Nachfrage.

Dem soll das neue Wirtschaftstreuhandberufsgesetz abhelfen.

Erstens: Zur Prüfung darf man schon nach 18 Monaten Praxis antreten.

Zweitens: Steuerberater und Wirtschaftsprüfer werden zwei unabhängige Berufe mit getrenntem Zugang.

Und: Die Befugnisse der Steuerberater werden kräftig erweitert. Künftig dürfen sie auch Standard-Dienstverträge erstellen und ihre Klienten gegenüber Finanzpolizei, in Verwaltungs- und Sozialversicherungsverfahren vertreten.


[NPG1A]

(Print-Ausgabe, 22.07.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Berufszugang soll einfacher werden

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.