Online-Shopper mögen keine variablen Preise

Selbst für das Shoppen braucht es schon digitales Verständnis.

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Wir kennen alle das kleine Fenster, das auf Webseiten aufscheint und uns darüber informiert, dass Cookies von unserem Besuch gespeichert werden. Solche Daten werden auch für Preisanpassungen verwendet. Onlinepreise ändern sich wie Börsenkurse.

Dynamic Pricing, die individuelle Preisanpassung nach Tageszeit und Wetter, kennen wir von der Tankstelle. Auch im Onlinehandel ist es weitverbreitet. Hier berücksichtigt der Browser das bisherige Surf- und Einkaufsverhalten eines Käufers, seinen Standort sowie die Art seines Geräts und generiert individuell verschiedene Preise (Personal Pricing).
Jedoch: Ein Team des österreichische E-Commerce-Gütezeichens hat 500 Personen zu Preisänderungen im Onlinehandel befragt und festgestellt, dass 40 Prozent sie gar nicht wahrnehmen. Am ehesten werden Variationen bei Hotel- und Flugpreisen bemerkt, jeweils ein Viertel der Befragten gab das an. Nur ein Zehntel konnte Preisänderungen bei Kleidung registrieren.

Preisänderungen wirken abschreckend

Zusätzlich wollten die Studienautoren wissen, wie die Verbraucher auf Preisänderungen reagieren. Nicht gut: Personal Pricing wirkt auf die Befragten eher abschreckend. 42 Prozent gaben an, in einem Onlineshop nicht mehr einkaufen zu wollen, das Preise aufgrund von Surf- und Suchverhalten anpasst. Dafür müssten die veränderten Preise allerdings erst bemerkt werden.

(Print-Ausgabe, 19.08.2017)

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