Zweite Chance für abgelehnte Bewerber

Auf Jobabsagen zu antworten, kann sich lohnen.

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Bei der Traumfirma beworben, den Job aber nicht bekommen? Kein Problem. Eine höfliche Antwort mit der Bitte, in den Bewerberpool aufgenommen zu werden, kann sich lohnen. 23 Prozent der Personaler, die eine solche Nachricht erhalten, reagieren positiv und ziehen auch abgelehnte Bewerber für künftige Vakanzen in Betracht.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bewerberportals Jobware. Bei weiteren 65 Prozent kommt eine Antwort seitens des Jobsuchenden generell gut an. Interessant ist, dass nur 14 Prozent derjenigen, die auf Jobabsagen antworten, danach fragen, in den Bewerberpool aufgenommen zu werden. Insgesamt kommt nur ein Drittel der Bewerber auf die Idee, auf eine Absage zu reagieren.

In der Umfrage wurde außerdem erfasst, warum Bewerber das tun. 14 Prozent erhoffen sich eine Antwort auf die Frage, warum sie die Position nicht bekommen haben. Fünf Prozent wollen ihren Unmut über die Absage bekunden.

67 Prozent der abgelehnten Bewerber lassen die Chance aus, bei der Firma in Erinnerung zu bleiben, indem sie freundlich auf eine Negativnachricht reagieren. Dabei ist dies mit wenig Risiko verbunden. Nur zwölf Prozent der Personalchefs fühlen sich von einer Antwort gestört.

(Print-Ausgabe, 26.08.2017)

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