Böse Bewerbungsfragen: "Wie gehen Sie mit Problemen um...

...die Sie nicht selbst lösen können?" Serie, Teil 14. Wir klären jeden Werktag die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch ziemlich heikel sein kann.

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Unlösbare Probleme. Jeder muss sich hin und wieder mit ihnen herumschlagen. Sich selbst als Problemlöser zu bezeichnen, ist von daher obsolet, da das sowieso von Ihnen erwartet wird. Egal, ob ein Kunde Ihnen kurzfristig abspringt, das Budget für das Projekt nicht reicht oder Sie in zu viel Arbeit ertrinken: Probleme sind so sicher wie das Amen in der Kirche.

Der Personaler fragt: "Wie gehen Sie mit Problemen um, die Sie nicht selbst lösen können?"

Beste Antwort: "Haben Sie ein Beispiel? Mir fällt keines ein."

Personalexpertin Ursula Vogler erklärt: "Diese Antwort suggeriert, dass Sie alle Probleme selbst lösen können. Selbstvertrauen ist immer gut. Eine Balance zwischen diesem und Überheblichkeit zu finden, ist natürlich nicht einfach. Allerdings sollten Sie gerade im Job-Interview vermitteln, dass Sie es sich zutrauen, mit jedem noch so schwierigen Problem umgehen zu können und das in der Vergangenheit schon bewiesen haben. Bei Nachfrage bringen Sie ein Beispiel Ihrer Problemlösefähigkeiten an."

Morgen: Unwichtige Arbeit.

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