Böse Bewerbungsfragen: "Wie gehen Sie mit Kritik um?"

Serie, Teil 20. Wir klären jeden Werktag die Antwort auf eine Frage, die im Vorstellungsgespräch ziemlich heikel sein kann.

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Pixabay

Kritik mag keiner. Und wer etwas Gegenteiliges behauptet, der lügt. Diese Lüge wird im Vorstellungsgespräch schnell entlarvt. Deshalb lieber ehrlich sein.

Der Personaler fragt: "Wie gehen Sie mit Kritik um?"

Beste Antwort: "Ich mag sie nicht, schließlich bedeutet Kritik, dass ich einen Fehler gemacht habe. Allerdings ist sie lehrreich und ich kann damit künftige Fehler vermeiden. Wichtig ist, dass man Kritik nicht persönlich nimmt und auf sie eingeht."

"Die Presse"-Personalchef Thomas Remes erklärt: "Wenn Sie hier antworten, dass Sie Kritik mögen, kommen Sie als wenig glaubwürdig herüber. Geben Sie lieber zu, dass Kritik Sie nicht besonders freut. Hilfreich kann sie natürlich auch sein. Ein Beispiel für konstruktive Kritik, die Ihnen weitergeholfen hat, vermittelt den Eindruck, dass Sie Erfahrung mitbringen."

Hier endet unsere Serie. Noch ein Tipp von uns: Drucken Sie die einzelnen Teile aus und tapezieren Sie Ihre Wände damit. So kann im Vorstellungespräch nichts mehr schiefgehen. Viel Erfolg!

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