In 72 Stunden ein Start-up zum Mond schicken

Der Weltmarktführerkongress wagt ein ambitioniertes Experiment. Binnen drei Tage soll ein fertiges Start-up entstehen.

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Wie lang dauert es, eine Geschäftsidee zum Fliegen zu bringen? 72 Stunden. Das behaupten zumindest die Veranstalter des Weltmarkführerkongresses (27. bis 30. November in Wien) und die Plattform Innovation 4.X, die dieses ambitionierte Experiment namens Moonshot leitet.

Mit der Unterstützung von bis zu hundert Experten, Dienstleistern, Unternehmern und Investoren soll im Rahmen des Kongresses und für die Teilnehmer beobacht- und begleitbar innerhalb von 72 Stunden ein Start-up starten. Das neue Unternehmen müsse von Anfang an nachhaltig agieren und einen konstruktiven Beitrag zu globalen Herausforderungen im Bereich Energie, Mobilität, Industrie oder Life Science leisten, lautet die Aufgabenstellung. Mehr als 200 potenzielle Gründer haben ihre Ideen eingereicht, aus denen eine beim Kongress bearbeitet wird.

Der Name Moonshot spielt auf das Apollo-Programm der Nasa an und auf die ungeheuren Kräfte, die John F. Kennedys Ankündigung, zum Mond fliegen zu wollen, seinerzeit freisetzte. Wie ein Astronaut darf sich auch der auserwählte Ideengeber fühlen, denn in den 72 Stunden wird er als sogenannter Econaut eine ganz besondere Rolle spielen. (mhk)

(Print-Ausgabe, 04.11.2017)

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