Traum-Büro: 7 Rezepte für ein ideales Arbeitsumfeld

Mehr machen. Oder zumindest produktiver arbeiten. Klingt herausforderdend, kann aber so einfach sein. Vorrausgesetzt man befolgt diese sieben Regeln, zusammengestellt von Dale Carnegie Austria.

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1. Der ergonomische Arbeitsplatz
Man glaubt es kaum, aber die Ergonomie am Arbeitsplatz bestimmt entscheidend darüber, wie produktiv wir arbeiten. Schreibtisch, Stuhl und Monitor sollten dafür auf die richtige Höhe gebracht werden – und zwar so, dass Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarme im rechten Winkel zum Fußboden stehen. Über die optimale Tischhöhe gibt es unterschiedliche Angaben, empfehlenswert sind aber 70 bis 75 Zentimeter. Der Sichtabstand zum Monitor liegt im Idealfall zwischen 50 und 80 Zentimetern.

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2. Der papier- und chaosfreie Schreibtisch
Wem es gelingt, den eigenen Schreibtisch weitgehend frei von Papier und unnützen Gegenständen zu halten, profitiert von mehr Produktivität und einem besseren Organisationssinn. Papiere und Dokumente sollten dafür systematisch abgeheftet oder digital archiviert werden. Zudem spielt auch die Ordnung auf dem Computer eine Rolle: Dateinamen sind nach festen Kriterien zu benennen und nicht mehr benötigte Dateien regelmäßig zu löschen.

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 3. Tischpflanzen wirken Wunder
Sie ist eines der einfachsten Mittel, das eigene Arbeitsumfeld aufzuwerten: Die Tischpflanze. Gleich zwei Studien aus den Jahren 2011 und 2013 fanden heraus: Sie erhöht die Produktivität und schärft die kognitive Wahrnehmung des Teams. Zudem fördert sie den räumlichen Luftreinigungsprozess, indem sie Bakterien und Schimmel vorbeugt.

 

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4. Farbe bekennen – für mehr Produktivität
Auch farbliche Akzente sind für ein produktiveres Büro wichtig. Farben nehmen sogar unmittelbar Einfluss auf die Synapsen eines jeden Menschen. Das hat die bekannte Farbenpsychologin Angela Wright herausgefunden und mit dem Color Affect System beschrieben. Demnach stimuliert Blau den Geist, Gelb die Kreativität, Rot den Körper und Grün das innere Gleichgewicht. Vor allem kräftige, helle Farben beeinflussen die Produktivität positiv. Wer Wände hingegen nicht streichen möchte, kann alternativ auf farbige Akzente, zum Beispiel in Form von Dekorationsgegenständen, setzen.

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6. Vermeide das offene Büro – oder sorge für Ruhe
Open Spaces (früher: Großraumbüros) sind der Produktivität und kollaborativen Arbeitsatmosphäre im Team doch nicht so zuträglich, wie man gemeinhin annimmt. Grund ist ein häufiger Mangel an Privatsphäre, der Mitarbeiter unzufrieden stimmt. Es hilft schon, wenn Unternehmen spezielle Räume schaffen, in denen sich Mitarbeiter austauschen oder ungestört telefonieren können.

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5. Licht flutet Büro und Hirn
Helle, von natürlichem Licht getränkte Büros sorgen dafür, dass produktiver und kreativer gearbeitet werden kann. Ist es nicht möglich den eigenen Schreibtisch zufriedenstellend in Fensternähe  zu platzieren, kann auch mit indirekten Lichtquellen – etwa an Wänden und Decken experimentiert werden.

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7. Auslaufzonen fürs Team
Der eigene Arbeitsplatz kann noch so grün, sauber und ergonomisch sein – aber niemand möchte wie angekettet stundenlang am gleichen Schreibtisch verharren. Das Büro sollte so gestaltet sein, dass Mitarbeiter zwischendurch aufstehen, ihren Kreislauf in Gang bringen oder für einige Zeit an anderer Stelle weiter arbeiten können. 

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Kommentar zu Artikel:

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