Gehaltsverhandlung: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Wie geht man Gehaltsverhandlung richtig an? Wer im Gespräch mit dem Vorgesetzten erfolgreich sein will, sollte folgende sieben Fehler vermeiden:

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

1. Falsche Argumente
Veränderte Lebensumstände oder gar jammern über gestiegene Preise interessieren keinen Arbeitgeber. In der Argumentation zählt, welchen Beitrag Sie für den Unternehmenserfolg leisten.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

2. Mangelhafte Vorbereitung
Ohne plausible Argumente wird die Gehaltserhöhung kein Erfolg. Eine gute Vorbereitung beinhaltet die Suche nach Argumenten, die Ihren Wert im Unternehmen verdeutlichen. Welche Projekte haben Sie abgeschlossen? Wo haben Sie mehr Verantwortung übernommen? In welchem Bereich haben Sie sich fortgebildet?

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

3. Das Ziel nicht kennen
Ihr Verhandlungspartner wird Sie nach Ihrer Gehaltsvorstellung fragen und darauf aufbauend beginnt die Verhandlung. Das Wissen um das gewünschte Gehalt ist also Voraussetzung. Trotzdem erhöhgt eine Flexibilität bezüglich der Gehaltserhöhung die Chancen erheblich. Je mehr Optionen infrage kommen, desto wahrscheinlicher ist ein erfolgreicher Verhandlungsabschluss. Neben dem monatlichen Festgehalt können auch Zusatzleistungen wie ein Dienstwagen, die Bezahlung der Kindergartenkosten oder einer Fortbildung interessant sein.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

4. Unrealistische Forderungen
Um Verhandlungsspielraum zu bewahren, startet die Gehaltsverhandlung mit dem oberen Ende der Gehaltsvorstellung. Dennoch ist es wichtig keine utopischen Summen zu nennen, das macht Sie nicht nur unglaubwürdig, sondern auch unsympathisch. Gespräche mit Kollegen aus derselben Branche, dem Personalberater oder dem Betriebsrat können hierfür als gute Orientierungshilfe dienen.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

5. Zu wenig fordern
Gehaltsverhandlungen sind ein schwieriges, aber wichtiges Thema. Den Personalentscheider interessiert dabei, ob Sie Ihren eigenen Wert richtig einschätzen können und an Ihre Fähigkeiten glauben. Gesucht wird kein günstiger, sondern ein kompetenter Mitarbeiter.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

6. Ungünstiger Zeitpunkt
Zu einer guten Vorbereitung zählt auch, dass Sie die wirtschaftliche Situation Ihres Arbeitgebers kennen. Wie ist die Situation in der Branche und werden gerade neue Arbeitskräfte eingestellt oder eher Personaleinsparungen vorgenommen? In wirtschaftlich schlechten Zeiten verhandelt es sich schlecht. Unangemessen sind zudem Anlässe wie Firmenausflüge und Feste.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

7. Die falsche Körpersprache
Es kommt auf die richtige Körpersprache und auch auf Flexibilität an. Eine selbstsichere Körperhaltung und positive Ausstrahlung unterstreichen das Gefühl beim Vorgesetzten, dass der Mitarbeiter sein Geld wert ist. Bequem und aufrecht sitzen, den Blickkontakt halten und in den Bauch hinein atmen. Die Hände unterstützen das Gesagte, die Sprache ist ruhig, freundlich und deutlich. Das vermittelt, dass der Gegenüber von seinen Fähigkeiten überzeugt ist und diese Überzeugung auch auf seine Arbeit überträgt.

Pixabay
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

An alles gedacht? Dann kann einer erfolgreichen Gehaltsverhandlung nichts mehr im Wege stehen. Wer noch zusätzliche Tipps benötigt, findet sie hier.

Pixabay
Kommentar zu Artikel:

Chef, ich will mehr Geld: 7 häufige Fehler bei der Gehaltsverhandlung

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.