Coca Cola geht zum AMS

Gemeinsam mit dem AMS startete Coca-Cola Jobtrainings, um arbeitslosen Jugendlichen neue Perspektiven zu eröffnen. 400 junge Menschen wurden bisher betreut, 3500 sollen es werden.

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Auch Coca-Cola Generaldirektor Frank O'Donnell ist Teil der Initiative für arbeitslose Jugendliche.

Jugendarbeitslosigkeit könnten sie nicht beseitigen. Aber „unseren Mehrwert einbringen und Perspektiven schaffen“, das sei das Ziel der Initiative #YouthEmpowered, meint Ursula Riegler, Public Affairs & Communications Director von Coca-Cola HBC Österreich. Seit Februar wurden in Wien bereits 400 Jugendliche bei dem fünfwöchigen Jobtraining in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice betreut. Ziel von Coca Cola sei es, bis 2020 insgesamt 3.500 Jugendliche zu erreichen.

Herzstück des gemeinsam mit der „ams.job.werkstatt“ entwickelten Programms ist der Austausch der Jugendlichen mit Coca Cola-Mitarbeitern. Bei Bewerbungstrainings lernen die Jugendlichen von HR-Managern, worauf es im Lebenslauf wirklich ankommt, bei individuellen Mentoring-Gesprächen teilen die Mitarbeiter ihre eigenen Erfahrungen, hören zu, ermutigen und geben konkrete Tipps aus der Praxis. 100 der 300 Wiener Mitarbeiter sind als solche freiwilligen „Coke Buddies“ aktiv.

Konkrete Zahlen, ob die Initiative von Coca Cola Erfolg hat, soll es erst Ende des Jahres geben. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass 20 bis 30 Prozent der Teilnehmer der „ams.job.werkstatt“ nach drei Monaten einen Job oder Lehrstelle haben. Aber auch bei Coca Cola zeigen sich bereits positive Effekte: Ein jugendlicher Teilnehmer konnte in Folge des Trainings einen Job bei dem Unternehmen ergattern.

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