"Generation Grundeinkommen" startet Crowdfunding für Volksbegehren

Fünf "Meilensteine" auf dem Weg zu einem bedingungslosen Grundeinkommen sollen damit finanziert werden. Der Verein gibt 500.000 Euro als Ziel aus.

Der Verein sammelt Geld, um für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu werben.
Der Verein sammelt Geld, um für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu werben.
Der Verein sammelt Geld, um für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu werben. – pixabay

Der Verein "Generation Grundeinkommen" will mithilfe von Crowdfunding genug Geld lukrieren, um die Abstimmung über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) in Österreich vorbereiten zu können. Unterstützung kommt unter anderem vom Karikaturisten Gerhard Haderer und der ehemaligen LIF-Chefin Heide Schmidt.

Abstimmung für 2019 anvisiert


Als Ziel visiert der Verein 500.000 Euro an. Mit dieser Summe soll unter anderem die Diskussion in der Gesellschaft gefördert und Ende 2019 ein bereits seit Längerem geplantes Volksbegehren umgesetzt werden. Konkret peilt die Generation Grundeinkommen "fünf Meilensteine" an, die über das Crowdfunding auf startnext.com/income finanziert werden sollen.

Akkzeptanz in der Bevölkerung soll getestet werden


So soll etwa noch heuer eine Studie der Johannes Kepler Universität Linz die beste Finanzierungsmethode für das bedingungslose Grundeinkommen ermitteln und ein Grundeinkommenskongress ausgerichtet werden. Im nächsten Jahr ist dann eine Roadshow geplant, mit deren Hilfe die Akzeptanz des Grundeinkommens in der Bevölkerung getestet werden soll. Außerdem will Generation Grundeinkommen ein Forum "Soziale Zukunft" gründen, bevor dann das Volksbegehren gestartet wird.

Das bedingungslose Grundeinkommen, so der Verein, gewährleiste ein Grundrecht auf eine gesicherte Existenz und ein menschenwürdiges Leben ohne Zwang zur Gegenleistung. Obmann Helmo Pape behauptet, dass die Finanzierung kein Problem darstelle: "Es könnte auf mehrere Arten finanziert werden. Bald wird sich die Politik die Frage stellen: Was kostet es, das Grundeinkommen nicht einzuführen?"

(APA/red)

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