Hart und härter: Die anstrengendsten Jobs der Welt

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Unterwasser-Holzfäller im Amazonas

Im Amazonas ist Tauchen kein Spaß. Doch unter Wasser wachsen seltene Hölzer, für die Luxusfirmen überdurchschnittlich hohe Summen bezahlen. Die Unterwasser-Holzfäller fällen diese Bäume mit speziellen Sägen und Maschinen. Weil sie als Taucher oft eher unerfahren sind, geraten sie im aufgewühlten Wasser immer wieder in lebensbedrohliche Situationen.

(c) Pixabay
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Highland Gardener in Schottland

Wind und Wetter, Fußmärsche mit 30-Kilo-Bäumen am Rücken, häufiges Bücken: Das geht ins Kreuz. Die Arbeiter sind auf Provisionsbasis beschäftigt, für Pausen ist keine Zeit, wenn man mit diesem Knochenjob Geld verdienen will.

(c) Pixabay
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Eisfischer in Norwegen

Der Mann auf unserem Foto ist nur ein Hobbyfischer. Die wirklich Harten haben ihren Arbeitsplatz in der eisigen Barentsee. Ein Fischtrawler ist ihr zu Hause. Die Arbeit ist hart: Netze einholen, Fische sortieren und ausnehmen. Sechs Stunden Arbeit, sechs Stunden Pause und immer so weiter. Freie Tage gibt es nicht. Zwei Männer benutzen abwechselne eine Kajüte. Wenn sie denn schlafen können: Die Maschinen machen einen Höllenlärm. Dazu kommen die Seekrankheit und der Geruch der toten Fische.

(c) Pixabay
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Sherpas am Mount Everest

Die Führer des Himalaya. Wenn (Extrem-) Bergsteiger und Touristen die Spitze der Welt besteigen wollen, werden sie von den Sherpas geführt. Bei acht Kilometern Höhe machen einem neben seinem eigenen Gewicht auch die eisigen Temperaturen und die schlechten Sichtverhältnisse zu schaffen. Sherpas müssen dennoch für die Sicherheit deGruppe garantieren, Proviant und Ausrüstung tragen. Sad Fact: Jeder Zehnte kehrt nicht lebend zurück.

(c) Pixabay
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Kormoran-Fischer in China

Kormorane sind große, schwere Vögel, die unter Wasser tauchen, um an ihre Mahlzeit zu gelangen. Einfache chinesische Fischersleute binden ihnen den Hals ab, sodass die Kormorane zwar ohne Probleme atmen, ihre Beute aber nicht mehr schlucken können. Die Fischer holen sie ihnen dann wieder aus dem Schlund.

(c) Pixabay
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Schafscherer in Australien

Enorme Hitze, nervöse Tiere, Höllenlärm. Schafscherer ist definitiv kein leichter Job und obendrein umstritten: Mit den Schafen wird definitiv nicht zimperlich umgegangen. Wer hier den härteren Job hat, sei dahingestellt.

(c) Pixabay
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Felsenhonigsammler im Himalaya

Die größte Gebirgskette der Welt, ebenfalls der Himalaya, stellt den Arbeitsplatz für eine männliche Berufsgruppe dar. Bergbauern gehen dort auf die Suche nach der besten Honigsorte der Welt. Dabei wandern sie viele Tage über steile Berghänge und sind ständig auf der Suche nach den beliebten Honigwaben. Wenn sie dann einen Bienenstock entdeckt haben, befestigen sie provisorisch zusammengebaute Leitern und seilen sich an diesen herab. Während diesen extremen Bedingungen sind die Himalaja-Honigsammler nur durch ein dünnes Seil gesichert. Sie wollen den Honig der größten Honigbienenart, der Felsenbiene ergattern. Um an ihr Ziel zu gelangen, betäuben sie die Felgenbienen mit dem Rauch eines brennenden Strohballens. Wenn sich die Bienen dann wie wild von der Wabe entfernen, versuchen die Honigsammler so schnell wie möglich den Honig mit einem Korb aufzufangen. Fun Fact: Der Honig hat bereit bei nur geringer Dosierung eine halluzinogene Wirkung.

(c) Pixabay
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Fensterputzer in Neuseeland

Warum das gerade in Neuseeland so besonders hart ist, entzieht sich unserer Kenntnis. Der Job erfordert überall die gleiche Präzision und Schwindelfreiheit. Immerhin, die Aussicht ist atemberaubend. Die Window-Cleaner entfernen auch Vogel-, Spinnen- und Wespennester. Nicht unbedingt zur Freude der Bewohner.

(c) Pixabay
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Roadkill-Beseitiger

Kängurus, Kaninchen oder Rehe - sie sind nicht von den Straßen wegzuhalten. Man darf keinen sensiblen Magen haben, wenn man die "Roadkills", die bei Unfällen getöteten Tiere entfernt. Roadkill-Beseitiger sind in den USA und in Australien ein eigener Berufsstamm, der die Straßen säubert. Von wirklich allem.

(c) Pixabay
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Austersammler in Irland

Lange Arbeitstage, Schlamm und Nässe. 16-Stunden-Schichten, in denen bis zu zehn Kilo schwere Taschen befüllt mit Austern aus dem Meer gehoben werden. Die reife Auster ist bei Ebbe einzusammeln, und von Seegrad und sonstigem Schmutz zu säubern. Harte Arbeit für eine kleine Portion Luxus.

 

 

(c) Pixabay
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