Bewerbungserlebnis färbt auf Kaufverhalten ab

Schlechter Eindruck, schlechte Geschäfte: Wer sich als Bewerber respektlos behandelt fühlt, kauft die Produkte des Unternehmens nicht mehr.

Rachegelüste nach der Bewerbung
Rachegelüste nach der Bewerbung
Rachegelüste nach der Bewerbung – Pixabay

Intuitiv wusste man es: Nach einem negativen Eindruck beim Bewerbungsgespräch kauft man nicht mehr bei gern bei diesem Unternehmen ein oder nutzt dessen Dienstleitungen. Eine Studie des Personaldienstleisters Manpower bestätigt es nun: 54 Prozent von knapp 18.000 Befragten weltweit gaben an, ihr Kaufverhalten nach schlechten Erlebnissen bei der Bewerbung anzupassen.

Dazu kommt der Schneeballeffekt: Man erzählt das Erlebnis herum und hält damit auch andere vom Unternehmen ab. Auf die Frage, was das Schlimmste sei, das im Bewerbungsprozess passieren könne, antworteten 59 Prozent „ein unangenehmes Gespräch mit Vertretern des Unternehmens“. Ebenfalls 59 Prozent ärgert es, auf ihre Bewerbung keine Antwort zu bekommen.

Die Hälfte der weltweit Befragten erwartet ein unkompliziertes Online-Bewerbungsprozedere. Es solle sich ähnlich wie ein Buch- oder Schuhkauf gestalten: einfach und personalisiert.

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