Abseits der Masse: Die allein im Hörsaal sitzen

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Soziologie, Betriebswirtschaft oder Psychologie kennt jeder. Andere Studienrichtungen der Uni Wien kennen nur wenige. Hier sind die am seltensten gewählten Bachelorstudien des WS 2018/19.

(c) Clemens Fabry
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Platz 13: Afrikawissenschaften

Studierende: 200

Worum es geht: Um Sprachen, Geschichte und Literatur Afrikas. Ein wichtiges Thema ist der Kolonialismus.

Was man damit macht: Man geht in Museen, Archive, Verlage oder Unternehmen, die in Afrika tätig sind.

(c) Pixabay
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Platz 12: Europäische Ethnologie

Studiernde: 171

Worum es geht: Um europäische Gesellschaft und Lebensstile, Stadtforschung oder Alltagswelten.

Was man damit macht: Kulturvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit, Journalismus oder Erwachsenenbildung.

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Platz 11: Nederlandistik

Studierende: 143

Worum es geht: Um die niederländische Sprache, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kultur und Geschichte.

Was man damit macht: Fremdsprachenbereich, Kulturvermittlung, Öffentlichkeitsarbeit oder Erwachsenenbildung.

(c) Pixabay
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Platz 10: Metereologie

Studierende: 135

Worum es geht: Um Atmosphäre, Thermodynamik und Geophysik.

Wohn man damit geht: In Wetterstationen, Wetterredaktionen von Medienhäusern oder öffentliche Ämter.

(c) Pixabay
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Platz 9: Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets

Studierende: 115

Worum es geht: Um Sanskrit, Nepali, Altindisch und Hindi, um Literatur, Philosophie und Religion, Kultur, Gesellschaft und Geschichte.

Wohin man damit geht: In Museen, Bibliotheken, Kultur- und Bildungsarbeit, Verlagswesen.

(c) Pixabay
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Platz 8: Evangelische Fachtheologie

Studierende: 114

Worum es geht: Um Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte, Kirchenrecht, Religionspädagogik und Religionswissenschaft.

Wohin man damit geht: In die Evangelische Kirche, in Schulen, Erwachsenenbildung oder Sozialberufe.

Pixabay
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Platz 7: Klassische Archäologie

Studierende: 94

Worum es geht: Um griechische und römische Tempel, Ausgrabungen und Fundbearbeitung sowie antike Mythologie in Bildern.

Wohin man damit geht: In Museen, zu Ausgrabungen oder in den Kulturtourismus.

(c) Pixabay
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Platz 6: Judaistik

Studierende: 92

Worum es geht: Um jüdische Geschichte, Kultur, Literatur und Religion des Judentums von den Anfängen bis heute.

Wohin man damit geht: In die Medien, in Bibliotheken oder Museen.

(c) Pixabay
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Platz 5: Alte Geschichte und Altertumswissenschaften

Studierende: 91

Worum es geht: Um die alte römische und griechische Geschichte.

Wohin man damit geht: In Kulturtourismus, ins Unterrichtswesen, in Journalismus und Erwachsenenbildung.

(c) Pixabay
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Platz 4: Hungarologie

Studiernde: 66

Worum es geht: Um Sprache, Literatur, Kultur und  Geschichte Ungarns.

Wohin man damit geht: In Wirtschaft, in Kultur- und Bildungsinstitutionen oder Medien.

(c) Pixabay
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Platz 3: Ägyptologie

Studierende: 64

Worum es geht: Um Archäologie, Geschichte, Kunst, Sprache, Schrift, Literatur und Religion der altägyptischen Kultur.

Wohin man damit geht: In Museen und Bibliotheken oder in Forschung, Fremdenverkehr und Kulturmanagement.

(c) Pixabay
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Platz 2: Byzantinistik und Neogräzistik

Studierende: 63

Worum es geht: Um byzantinische bzw. griechische Kultur vom Ausgang der Antike bis zur Gegenwart.

Wohin man damit geht: In Bildung und Kulturvermittlung sowie in Kommunikations- und Tourismusbranche.

(c) Pixabay
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Platz 1: Diesen Platz teilen sich die Islamisch-Theologischen Studien und Fennistik

Studierende: jeweils 54

Die Islamisch-Theologischen Studien bilden Theologen, Seelsorger und Religionspädagogen für die islamische Religionsgesellschaft in Österreich aus.

Das Studium Fennistik lehrt finnische Sprache, Literatur und Kultur. Auch hier können Absolventen in Kultur- und Bildungsinstitutionen oder bei den Medien Fuß fassen.

(c) Pixabay
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Die allein im Hörsaal sitzen

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