Mitarbeiterfluktuation geht auf schlechte Führung zurück

Mitarbeiter gehen wegen schlechter Führung, niedrigem Gehalt oder fehlender Aufstiegschancen.

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Der Fachkräftemangel ist ein Problem, dem man in der österreichischen Wirtschaftsberichterstattung nicht entgeht. Verschärft wird die Situation am Arbeitsmarkt durch ungewollte Mitarbeiterfluktuation, die laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte zunimmt.

Demnach sind die Hauptgründe für den Jobwechsel Unzufriedenheit mit der Führung gefolgt von den Themen Gehalt und mangelnde Aufstiegschancen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Führung sich die Fluktuation oft nicht erklären kann und deshalb auch nicht die richtigen Gegenmaßnahmen setzt. Von 110 Befragten Führungskräften konnten 57 Prozent nichts zur Fluktuation im eigenen Unternehmen sagen.

Investitieren an der richtigen Stelle

Das steigert nicht nur den Fachkräftemangel, sondern kostet die Firmen auch viel Geld. Pro Stelle liegen die Kosten einer Neubesetzung laut Deloitte bei rund 14.900 Euro. Je größer das Unternehmen, desto höher die Kosten. Gleichzeitig bremst ein Wechsel Arbeitsprozesse ein, Know-How geht verloren und der Service am Kunden leidet.

Gezielte Investionen in die Entwicklung von Führungskräften und Weiterbildung für Mitarbeiter können dem Trend entgegenwirken.

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