Studium

Medizin-Aufnahmetest: Erstmals mehr als 16.000 Bewerber

Elf Bewerber kommen auf einen Platz beim Aufnahmentest fürs Medizinistudium in Wien. Auch in Innsbruck und Graz sind die Verhältnisse nicht anders.

Apa/ Helmut Fohringer

Erstmals haben sich heuer mehr als 16.000 Personen für den jährlichen Aufnahmetest an den Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck sowie der Medizin-Fakultät an der Uni Linz am 5. Juli angemeldet. 1.680 Plätze gibt es zu vergeben.

Einen besonders starken Zuwachs gab es in Wien (mehr als 8200 Bewerber), gefolgt von Innsbruck und Graz. In Linz ging die Bewerberzahl heuer gegenüber dem Vorjahr zurück - allerdings war sie hier aufgrund zusätzlicher Plätze 2018 besonders stark angewachsen. Damit kommen in Wien elf Bewerber auf einen Platz, in Innsbruck rund zehn, in Graz rund neun und in Linz sieben.

Die Uni Linz wird ab Herbst mit dem neuen Studium "Medical Engineering" auch eine "Alternative zum Medizinstudium" einführen, wie es in einer Aussendung heißt. Hier liegen Schwerpunkte auf Mechatronik, Informatik und Künstliche Intelligenz (KI), die medizinischen Grundlagen lerne man gemeinsam mit den Studenten der Humanmedizin.

In der Humanmedizin gehen 75 Prozent der Studienplätze an allen Unis an Kandidaten mit österreichischem Maturazeugnis, 20 Prozent an Bewerber aus der EU und fünf Prozent sind für Studienwerber aus Drittstaaten vorgesehen. In der Zahnmedizin ist diese Quotenregelung dagegen heuer gefallen: Die Plätze werden unabhängig von der Nationalität an die Bewerber mit dem besten Testergebnis vergeben.

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