Recruiting

Wenn die Bewerber nicht bis zum Job bleiben

Das sind die No-Gos, wenn man Jobanwärter nicht vergraulen will.

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Zuerst suchen sie einen Job, dann sind sie mitten drin in der Bewerbungsphase und plötzlich wollen sie doch nicht mehr. Vier von zehn Arbeitsnehmern haben schon einmal eine laufende Bewerbung abgebrochen.

Das ist der Alptraum vieler Recruiter. Besonders, wenn es um heißbegehrte Fachkräfte aus IT, EDV oder Technik geht. Hier bricht sogar jeder Zweite die Bewerbung ab.

Karriere.at hat rund 500 Berufstätige im Alter zwischen 18 und 60 zur sogenannten Canditate Journey befragen lassen. Fazit: Die Reise endet deshalb oft früher als geplant, weil sich die Unternehmen nicht so verhalten, wie Arbeitnehmer es gerne hätten.

Aber was dürfen Arbeitgeber nicht tun, wenn sie ihre Bewerber bis zum Ende behalten wollen? Das sind die fünf No-Gos in der Bewerbungsphase:

  • Sich nicht oder unfreundlich melden. Sieben von zehn Bewerber wollen, dass die Unternehmen freundlich mit ihnen Kontakt aufnehmen.
  • Ewig lange nicht antworten. 70 Prozent der Jobanwärter motiviert es, wenn sich die Unternehmen schnell bei ihnen melden.
  • Den Bewerbungsprozess in die Länge ziehen. Sechs von zehn Arbeitnehmer wünschen sich, dass die Bewerbung rasch abgewickelt wird. Jeder vierte Bewerbungsabbrecher nennt einen zu langen Prozess sogar als einen der Hauptgründe für seinen Rückzieher.
  • Die Stelle nicht gut beschreiben. Jeder Zweite will, dass im Stelleninserat klar und ausführlich steht, worum es geht.
  • Das Auswahlverfahren in viele Teile gliedern. Die Hälfte der Bewerber hätte lieber wenige Stufen.

Wenn sich Arbeitgeber an die Wünsche halten, hätten sie vielleicht auch bessere Chancen bei ITlern, EDVlern und Technikern. Sonst hören die gewünschten Fachkräfte schon auf, bevor sie überhaupt angefangen haben.

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