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Ottawa ist für Expats "beste Stadt der Welt"

Wie eine aktuelle Studie unter 70 Städten zeigt, lebt es sich nirgendwo sonst so gut wie in der kanadischen Hauptstadt. Wien belegt Platz 28.

Die kanadische Hauptstadt ist einer neuen Studie zufolge die "beste Stadt" für Expats.
Die kanadische Hauptstadt ist einer neuen Studie zufolge die "beste Stadt" für Expats.
Die kanadische Hauptstadt ist einer neuen Studie zufolge die "beste Stadt" für Expats. – REUTERS

Die internationale Mobilität steigt: Bis zu 0,7 Prozent der Weltbevölkerung sind heute Expats, also Fachkräfte und international tätige Auswanderer, die ihr Glück im Ausland suchen. Dass der Schritt ins Ausland aber meist ein schwerer ist, weiß jeder, der einen solchen schon einmal machen musste.

In regelmäßigen Abständen wird deshalb erhoben, wo auf der Welt es sich besonders gut leben lässt. Eine aktuelle Rangliste kommt vom deutschen Hypothekenmakler LoanLink. In der ausführlichen Studie wurden 70 Städte rund um den Globus – darunter Wien – auf 24 entscheidende Kriterien analysiert, die auf eine sehr gute Lebensqualität schließen lassen. Dazu wurden Faktoren we Arbeitsmarktsituation, Work-Life-Balance, Miet- und Immobilienmarkt, Verkehrsaufkommen, Umweltaspekte, Lebensqualität und Verbreitung von Englisch als Verkehrssprache untersucht.

Ergebnis: Die „beste Stadt der Welt“ ist dem Expat-Städte-Index zufolge Ottawa. Die kanadische Hauptstadt erzielt im Durchschnitt bei den Kategorien „Wirtschaft", „Wohnen", „Umwelt und Urbanisierung“ sowie „Familie und Gesellschaft“ das beste Ergebnis. Erst auf Platz 28 folgt hingegen Wien.

Die Studie gliedert die Kategorie Wirtschaft in die Teilbereiche „Durchschnittliches Nettoeinkommen“; „Anzahl der Fortune 500-Unternehmen“, „Work-Life-Balance“, „Start-up-Freundlichkeit“, „Arbeitslosenrate“ und „Einkommenssteuersatz“ auf. Im Wirtschafts-Ranking schafft es die US-Bundeshauptstadt Washington D.C. auf den ersten Platz.

Wohnen kann man der Studie zufolge am besten in Lissabon. In den Teilkategorien „Verhältnis von Wohnungskosten zu Einkommen“, „Lebensmittelkosten“, „Mietkosten“, „Freundlichkeit“, „Gesundheitsausgaben“, „Sicherheit“ und „Durschnittliche Sonnenscheindauer“ erzielte die protugiesische Hauptstadt die meisten Punkte.

In der Kategorie „Umwelt und Urbanisierung“ wurden die Teilbereiche „Durchschnittliche Internetgeschwindigkeit“, „Umweltbewusstsein“, „Luftverschmutzung“, „Ticketkosten für öffentliche Verkehrsbetriebe“ sowie „Verkehrsstaus“ abgefragt. Der Sieg geht in diesem Vergleich an Madrid.

Bei „Familie und Gesellschaft“ setzte sich das schottische Glasgow an die Spitze. „Die Anzahl der 1000 besten Universitäten“, „Anteil der im Ausland geborenen Bevölkerung“, „Lebensqualität“, „Englischkenntnisse“, „Lebenserhaltungskosten“ und „Urlaubstage“ überzeugten dort am meisten.

Noch vor Wien liegen im Gesamtranking die deutschen Städte Frankfurt (11.), Berlin (14.) und München (17.). Platz 70 belegt Kapstadt mit 4,61 Punkten.

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