MBA als Schlüssel zum Erfolg

Mag. PETER PIRKNER, MBA, Head of Corporate Human Resources, ÖBB-Holding AG, schildert in einem kurzen Interview seinen beruflichen Werdegang.

Schluessel Erfolg
Schluessel Erfolg
(c) WU Executive

Begonnen habe ich meine Karriere als selbstständiger Managementberater mit Büros in Wien und München. Zu den Schwerpunkten meiner Beratertätigkeit gehörten die Bereiche HR-Strategie und Change Management. Eine weitere wichtige Station meines beruflichen Werdegangs war meine Zeit bei Kienbaum Management Consultants in Österreich. Daran anschließend übernahm ich bei der UniCredit Leasing, dem größten Leasinganbieter in Europa, die Leitung der österreichischen HR-Abteilung. Nachdem ich in dieser Funktion einige Jahre Erfahrung hatte sammeln können, wechselte ich nach Mailand, wo ich mit der Leitung des globalen HR-Wesens betraut wurde und für die insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter in den 17 europäischen Niederlassungen des Unternehmens verantwortlich war. Von der Erfahrung, die ich im Laufe meiner Karriere bisher national wie international sammeln konnte, werde ich zweifelsohne auch in meiner nunmehrigen Position, in der ich für die Personalagenden des ÖBB-Konzerns verantwortlich bin, profitieren.



Welches war Ihr größter beruflicher/privater Erfolg?

Diese Frage finde ich insofern sehr interessant, als es mir nicht möglich ist, mich bei ihrer Beantwortung auf ein bestimmtes Projekt oder eine bestimmte Zeitspanne zu beschränken, zumal ich ja Gelegenheit hatte, sowohl die Consultant-Welt als auch die Corporate-Welt kennen zu lernen.

Als Unternehmensberater habe ich sehr erfolgreich agiert und jene Bereiche, auf die ich mich bereits in dieser Zeit spezialisiert hatte, also z. B. Change- und Akzeptanzmanagement, vermochte ich dann auch in der Corporate-Welt in einer Linienfunktion weiter umzusetzen.

Aus einer Vielzahl von Gesprächen - nicht nur mit Personalberatern – weiß ich, dass ein derartiges Profil immer sehr gefragt ist. Viele Firmen hätten gerne einen HR-Manager, einen Personalchef, der über Restrukturierungserfahrung verfügt und es versteht, mit Change-Management-Projekten umzugehen. Und genau diese Kombination ist meine USP, mein Alleinstellungsmerkmal, durch das ich mich von anderen unterscheide: Ich habe beides kennen gelernt und war in beiden Bereichen erfolgreich.

Anders gesagt: Wonach Unternehmen definitiv suchen, was aber leider nicht so oft vorkommt, ist die Fähigkeit, eine erfolgreiche Tätigkeit als Consultant in eine Linienfunktion zu übertragen. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht jemanden, dessen Profil meinem eigenen ähnlich ist, empfehlen könne.



Was hat sich durch Ihren MBA-Abschluss verändert? Auf welche Weise wurde durch das Programm (topaktuelles Wissen, praktische Fertigkeiten, Networking) ein Beitrag zur Erreichung Ihrer persönlichen Karriereziele geleistet? Konkrete Beispiele?

Im April habe ich den Executive MBA begonnen, im Oktober dann das internationale Jobangebot erhalten. Ausschlaggebend für meinen beruflichen Wechsel war mein Interesse, globaler zu arbeiten – und dieses Interesse ist durch den EMBA geweckt worden.

Der internationale Zugang des Programms hat mich dazu veranlasst, mich noch stärker international zu orientieren. Das Angebot, nach Mailand zu gehen, habe ich folglich - dem MBA sei Dank - nicht nur sehr gerne, sondern noch viel lieber angenommen.

Um in meiner Branche bzw. meinem Kompetenzfeld einen Top-Job zu bekommen, ist es wichtig, persönliche wie berufliche Weiterentwicklung nachweisen zu können. Entscheidend sind die Kompetenzen, die ein Bewerber während seiner beruflichen Laufbahn erworben hat.

Der Executive MBA der WU Executive Academy ist in diesem Zusammenhang eine sehr wertvolle Referenz, durch die belegt wird, dass man nicht nur ein paar Seminare besucht hat, sondern in der Lage ist, neben einem Full-Time-Job auch eine anspruchsvolle berufliche Weiterbildung in Form eines Executive-MBA-Studiums zu organisieren.

Auf meinem Schreibtisch landen unzählige Lebensläufe. Bei ihrer Beurteilung schaue ich mir sehr genau an, ob ein Bewerber „nur“ brav vor sich hingearbeitet und interne Schulungen gemacht hat – wogegen, wohlgemerkt, absolut nichts zu sagen ist – oder ob ein Interesse an mehr, an andere Perspektiven und neuen Sichtweisen besteht. Der Executive MBA ist ein sicheres Indiz dafür, dass jemand an Input von außen interessiert ist, und damit in doppelter Hinsicht wesentlich – einerseits, um sich von der Masse abzuheben, anderseits als Zeugnis des Potentials und der Bereitschaft zur eigenen Weiterentwicklung.

 


Weshalb würden Sie den Professional MBA der WU Executive Academy zukünftigen MBA-Studierenden empfehlen? Was hat Ihnen am besten gefallen?

Im Executive-Bereich bzw. im Top-Management ist Weiterbildung entscheidend. Mann muss, um erfolgreich sein zu können, über den eigenen Tellerrand blicken. Dieser Blick wird durch den Executive MBA der WU Executive Academy wesentlich erleichtert und bereichert. Das Programm zeichnet sich durch seine hohe Internationalität und auch dadurch aus, dass man lernt, global zu denken und zu handeln, was - wie man an China, Indien oder den USA sieht - im aktuellen Wirtschaftsumfeld immer wichtiger wird.

Außerdem haben die Teilnehmer des EMBA die einmalige Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen, also das viel zitierte Networking zu betreiben. So wurde ich, da ich in meinem Jahrgang der einzige HR-Manager war, oft kontaktiert und nach Jobs gefragt.

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