2,5 Millionen Deal für Whatchado: Vom Kunden zum Investor

Die Berufsorientierungsplattform holt zwei österreichischen Traditionsunternehmen, Umdasch und EVVA, an Bord.

(c) whatchado

Die Berufsorientierungsplattform Whatchado holt neuerlich Investoren an Bord. Zugegeben, das überrascht angesichts der Strategie, die Marktanteile im D-A-CH-Raum auszuweiten, kaum. Überraschend aber ist, dass mit Umdasch und EVVA zwei österreichische Traditionsunternehmen in das Wiener Start-up investieren, das mehr als 5000 Videointerviews online anbietet. Konkret geht es um rund 2,5 Millionen Euro, die die beiden Neo-Investoren locker machen.

Nicole Ehrlich-Adám, Konzernbereichsleiterin/Human Resources bei EVVA und die Unternehmerin Hilde Umdasch wurden zunächst als Kunden auf Whatchado aufmerksam und haben sich dann entschlossen, die Berufsorientierungsplattform noch stärker zu unterstützen. Es sei die persönliche Note des Matchings mit der Whatchado überzeuge, so die Investoren. Wichter Faktor sei außerdem, dass mit Videos gearbeitet werde. Videos seien die Zukunft.

Tatsächlich soll dieses Format laut einer Studie von Cisco bis 2017 69 Prozent des gesamten Internet-Traffics ausmachen. "Das Ziel ist jetzt", sagt Whatchado-CEO Jubin Honarfar, "einerseits das bestehende Produkt zu schärfen und andererseits den Usern zusätzliche Features anzubieten." Etwa die App weiterzuentwickeln, den Storyrecorder voranzutreiben und die Plattform noch barrierefreier zu machen.

Im Fokus bleiben weiter junge Menschen: Mit dem Offline-Format WhatchaSkool sollen Berufwege aufgezeigt werde. Bis 2017 will sich Whatchado stärker auf Lehrberufe konzentrieren.

 

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