Präzise wie ein Uhrwerk

Gleich neun unterschiedliche Meister von Hermès stellen ihr Kunsthandwerke beim Festival des Métiers vom 22. bis 27. September 2015 in der Stallburg der Wiener Hofreitschule vor.

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(c) Ralf Juergens

Beim Festival des Métiers kommende Woche in der Stallburg der Wiener Hofreitschule stellen gleich neun unterschiedliche Berufsgruppen aus den Hermès-Werkstätten ihr Können vor und unter Beweis. Da dürfen die Uhrmacher nicht fehlen.

Sie veranschaulichen den Besuchern die präzise Abfolge bei der Herstellung einer Uhr beim Uhrmacher veranschaulicht. Und die ist auch notwendig, schließlich bestehen die in den Uhrenwerkstätten von Hermès entwickelte Manufakturkaliber aus bis zu 300 Einzelteilen.

Doch nicht nur in Lyon, sondern auch in Österreich werden Uhren gefertigt. 453 Uhrmacherbetriebe gibt es in Österreich – gleich 99 in Niederösterreich, 74 in Wien, 73 in der Steiermark, und 72 in Oberösterreich. Sogar eine eigene Berufsschule für Uhrmacher gibt es: in Karlstein im Waldviertel.

„Trotz leichtem Rückgang der Mitgliederzahlen sind die Berufsaussichten für Uhrmacher derzeit gut“, sagt Dieter Jank, Geschäftsführer der Bundesinnung der Kunsthandwerke. Denn an ausgebildeten Facharbeitern mangle es. „Die Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften wird durch den Trend zu hochwertigen Uhren verstärkt“, sagt Jank, der die Zahl der Lehrlinge mit 40 bis 50 beziffert.

 

Das Festival des Métiers – Hermès und seine Handwerker findet von 22. bis 27. September in der Stallburg der Wiener Hofreitschule (Reitschulgasse 2) statt. Täschner, Sattler, Krawattennäher, Handschuhmacher, Porzellanmaler, Uhrmacher, Carré-Hersteller ,Graveure und Siebdrucker zeigen die Symbiose aus gelebter Tradition und Moderne.

Täglich von 13 bis 20 Uhr, Eintritt frei.

 

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