Lehre in Zahlen

Serie 2/3. Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) veröffentlicht Zahlen zur Lehrausbildung diese Woche.

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Herausforderungen: Demografie und Integration
von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

  • Eng mit der Entwicklung der Lehrlingszahlen verknüpft ist die demographische Entwicklung.
    Bis etwa 2016 ist ein weiterer Rückgang
    der 15-Jährigen zu erwarten.
  • Als besondere Herausforderung aber auch als besonderes Potenzial für die Rekrutierung zusätzlicher Lehrlinge und Fachkräfte kann die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in das weiterführende
    Ausbildungssystem betrachtet werden. Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sinkt ab der 9. Schulstufe drastisch.

Drop-Outs, Lehre mit Matura, IBA, ÜBA

  • Insgesamt haben im Jahr 2013 in Österreich 16,3 Prozent der Lehrabgänger ihre Lehrzeit nicht abgeschlossen und auch bis Ende 2014 keine Lehrabschlussprüfung abgelegt.  Im Bereich Tourismus/Freizeitwirtschaft (25,8 Prozent) am höchsten. Besonders niedrig ist der Anteil der Lehrabbrecher in der Industrie (6,0 Prozent )
    sowie in der Sparte „Bank und Versicherung“ (6,5 Prozent).
  • Insgesamt betrachtet liegt der Anteil an Lehrabbrecher (16,3 Prozent im Jahr 2013) in Österreich deutlich unter dem Anteil an Abbrecher von vollzeitschulischen
    Ausbildungen (AHS-Oberstufe: 26 Prozent , BMS:
    47 Prozent ; BHS: 34 Prozent ) liegen.
  • Rund 6 Prozent aller Lehrlinge nehmen am Modell „Lehre mit Matura“ teil. Die TeilnehmerInnenzahlen sind hier seit Beginn (2008) stark gestiegen.
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