Woran man erkennt, dass einen der Chef schätzt

Kolumne "Führungsfehler". Die Kanzlei suchte einen Juniorpartner. Er war der Wunschkandidat.

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(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Er wusste, dass der Eigentümer viel von ihm hielt. Er sagte es ihm regelmäßig, unter vier Augen. Waren Mandanten dabei, nannte er ihn „den dümmsten Mitarbeiter, den ich je hatte“, wahlweise auch „den blödesten“. Die Mandanten musterten ihn dann verstohlen und bestanden darauf, nur vom Chef selbst betreut zu werden. So sorgte der dafür, dass der Junge am Boden blieb, wie er, ebenfalls unter vier Augen, gerne zugab.

Anfangs wünschte sich der Junge die Juniorpartnerschaft wirklich sehr. Später ließ das nach. Nach drei Jahren verließ er die Kanzlei und hält damit einen Rekord. Die meisten seiner Vorgänger blieben weniger als ein Jahr.

 

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Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Unternehmen sind zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle "Führungsfehler" finden Sie hier.

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